Dienstag, 29. Januar 2013

Ahmedabad

Heute erreichten wir früh morgens Ahmedabad. Das Reservierungsbüro war noch geschlossen, also mussten wir noch einige Zeit am Bahnhof warten, damit wir gleich den Zug für weiter buchen konnten...dies war kein Problem und morgen Abend gehts schon weiter nach Udaipur, den Ahmedabad hat ausser viel Abfall nicht sehr viel zu bieten. Der Islam ist hier stark verbreitet und es gibt einige Moscheen die man besuchen kann, aber leider nur Männer.
Beim Warten am Bahnhof lernten wir zwei Bärnermodis kennen, die auch mit demselbem Zug aus Mumbai ankamen. Unsere Wege trennten sich jedoch nach dem Ticketkauf wieder, den sie werden hier im Staat Gujarat rumreislen und nicht wie wir gleich nach Rajasthan reisen. Sie zwei waren übrigens die einzigen Touris die wir in dieser Stadt bis jetzt erblickten...
 

Samstag, 26. Januar 2013

Mumbai

Nach einer laaangen Zugfahrt sind wir am Mittwoch spät in Mumbai angekommen. Der Zug hat gefühlte tausendmal angehalten zwischen Margao und Mumbai, da jedoch die Zugtüren nonstop offen waren, wars noch so erträglich mit der Hitze.
Wir  waren froh, dass wir eine Unterkunft in der Nähe des Bahnhofes hatten und diese schnell erreichten. Am nächsten Morgen nahmen wir ein Taxi und machten uns auf die Suche nach einer günstigen Unterkunft da Mumbai ein eher teurer Ort ist. Wir fanden ein super Backpackerhostel welches sehr günstig ist obwohl es nur 10 min. vom Gate of India und dem Taj Palace Hotel entfernt ist.....
Die Stadt hat uns von Anfang an erstaunlich gut gefallen, hier fühlt man sich einfach wohl. Den ersten Tag verbrachten wir hauptsächlich am Hauptbahnhof um ein Ticket nach Ahmedabad, die nächste Station, zu kaufen. Nachdem wir endlich die Reservierungshalle gefunden haben und dann sogar noch den richtigen Tourischalter, begann das Warten. Obwohl nur drei Leute vor uns angestanden sind dauerte die Wartezeit bis wir an der Reihe waren über eine Stunde....Indien halt, es hat sich jedoch gelohnt, den diesmal erhielten wir die gewünschten Tickets. Nächsten Montag werden wir mit dem Nachtzug nach Ahmedabad fahren.

Gestern erledigten wir die Mission Päckli. Da wir einfach zu grosse Rucksäcke haben, gefüllt mit vielen Kleidern die hier einfach zu warm sind und viel zu viel Platz brauchen, schickten wir ein Päckli nach Hause. So einfach war das natürlich nicht....
Also am Vormittag spazierten wir quer durch die Stadt zur Hauptpost um uns zu erkundigen wie das mit dem Päcklischicken gehandhabt wird hier. Schon vor der Post wurden wir von einem Sicherheitsbeamten abgefangen, nachdem wir unser Anliegen erklärt hatten, pfiff er in seine Trillerpfeiffe und schon kam ein zweiter Inder angerannt. Ihm erklärten wir wiederum, dass wir eine Kartonschachtel brauchen, er schleppte uns zu einem seiner Freunde welcher aber nur Couverts zur Auswahl hatte. Nach nochmaliger Erklärung schleppte er uns weiter durchs Gassengewirr Mumbais. Bei einem weiteren Freund angekommen, zeigte er auf gebrauchte Kartonschachteln, schonmal nicht schlecht dachten wir, nur die Grösse stimmte noch nicht. Also schickte er einen Jungen los, nach einigen Minunten kehrte er zurück mit verschieden grossen Kartonschachteln. Wir suchten die passende Grösse aus und bezahlten dafür umgerechnet etwa 20 Rp. und alle waren zufrieden über dieses "gute" Geschäft.
Mit der Schachtel zurück in unserer Unterkunft sortierten wir alles überschüssige aus, verklebten alles gut und eilten mit dem Taxi wieder zurück zu unserem Freund vor der Post. Denn hier in Indien muss jedes Päckli in Stoff eingenäht werden bevor es am Schalter entgegengenommen wird. Dieser hatte ein riesen Lachen aufgesetzt als er sah, dass wir tatsächlich wieder zurückkamen. Flink nähte er unser Päckli ein in weissen Stoff, danach Adresse draufschreiben und fertig. In der Post wurde unser Päckli ohne wenn und aber entgegengenommen und ist jetzt hoffentlich  auf dem Weg nach Hause. Mal sehen ob es ankommt....

Heute hatten wir schon wieder ein Erfolgserlebnis hier in Mumbai, den wir haben tatsächlich ein Starbucks Caffe gefunden mit WIFI welches gut funktioniert. Endlich konnten wir die fehlenden  Bilder hochladen. Insgeheim haben wir uns nähmlich schon damit abgefunden erst wieder in Thailand Fotos posten zu können...

 
Chhatrapati Shivaji Terminus (Victoria Terminus)
 
Gateway of India
 
 
überall bunte Saris
 
 
 
Markt
 
 
Fishermans Shanty Town
ausserhalb des Touriviertels...
 
 
 

 

Dienstag, 22. Januar 2013

Bye bye Strandleben...

Heute ist unser letzter Tag hier in Benaulim, eigentlich wollten wir ja schon früher weiter, aber anscheinend ist die Zugstrecke Goa-Mumbai sehr beliebt und war für lange Zeit ausgebucht. Morgen gehts endlich los, leider haben wir keinen Nachtzug, da hätten wir noch länger warten müssen. Der Zug fährt um 09:30 Uhr ab und sollte planmässig um etwa 21:40 Uhr in Mumbai einfahren. Hostel haben wir gebucht, wir hoffen diesmal klappt alles gut.
Mittlerweilen sind wir aber auch viel relaxter als noch in Delhi, wir haben von hier aus einige Ausflüge unternommen, sobald man etwas weiter ins Landesinnere geht, ist es als hätte man eine Zeitreise gemacht einige Jahre zurück...absolut nicht mehr touristisch und man fällt halt wieder auf. Die Inder haben ihre eigene Art mit uns Westler umzugehen, mittlerweilen ignorieren wir das ständige Starren und Hinterherlaufen einfach...auch ist Chrigel mittlerweilen ziemlich gut im Handeln, die Inder sind halt schon Schlitzohren und wollen uns überall Abzocken.
Es sind zwei verschiedene Welten welche hier aufeinander prallen, extremer als wir uns das vorgestellt haben, da kann man noch so viele Reiseführer und Bücher lesen, schlussendlich kann man sich nicht darauf vorbereiten. Jetzt sind wir bereit und freuen uns auf die Grossstädte, auf das reale Indien!
 
Kirche in Panjim (Hauptstadt von Goa)
 
 
 

Sonntag, 13. Januar 2013

Happy Birthday Christian!

Am 12.1.13 haben wir Christians 27. Geburtstag gefeiert.
Den Tag verbrachten wir gemütlich am Strand mit baden, sünnelen und lesen.
Am Abend gingen wir fein Znächtlen und haben ein richtig gutes indisches Curry genossen.
Das war doch mal ein etwas anderer Geburi, der Schnee hat jedoch nicht gefehlt. Nächstes Jahr wieder....

gemütliches Leben in Goa....

Nun sind wir seit über einer Woche hier in Benaulim und es gefällt uns noch immer... wir haben für einige Tage Fahrräder gemietete und die nähere Umgebung ausgekundschaftet, der am südlichsten gelegene berühmte Traumstrand Palolem haben wir auch besucht, dieser ist wirklich super schön, aber viel zu viele Touris tummeln sich dort, Tüchli an Tüchli, nicht ganz nach unserem Geschmack.
Goa ist natürlich nicht zu vergleichen mit dem Rest von Indien, dass sagen auch alle Einheimischen hier, hier ist einfach Ferienstimmung wie in Italien oder Spanien im Sommer. Je nachdem an welchen Strand man geht wimmelt es von Indern (dieser Strand war nicht so nach unserem Geschmack, die Männer faulenzen in der Hitze und lassen sich noch mehr bräunen und die Frauen sind bei 30-35°C eingewickelt in Saris und zum Teil noch Kopftuch damit man ja nichts sieht....), oder von Russen (welche wahrscheinlich dabei sind den ganzen Staat Goa zu übernehmen), oder von pensionierten Deutschen oder Briten die den Winter hier verweilen.
Bei unseren Cocohuts und unserem Strand ist es nicht so starkt besiedelt und das Alter oder die Nationalität ist gemischt.

Natürlich haben wir auch mit den fiesen indischen Chäferen Bekanntschaft geschlossen, da kommt man einfach nicht drumherum. Chrigel hat leider eine ganze Nacht im Badezimmer verbracht nachdem er Seafood gegessen hat, der wahrscheinlich nicht mehr ganz so frisch wahr und ihm den ganzen Magen brutal gedreht hat. Mirjam lag 24 Std. mit Krämpfen flach im Bett....damit haben wir gerechnet und zum Glück eine super Apotheke dabei für solche Situationen. Nun sind wir für den Moment wieder fit.

 
 

 

Montag, 7. Januar 2013

Benaulim, Goa

Nun sind wir den zweiten Tag hier im sehr heissen Benaulim, ein Fischerdorf ca. 40 km südlich von Goa. Wir haben ein Coco Hut gemietet direkt am Strand....vorerst für zwei Nächte, aber da es uns hier super gefällt, haben wir beschlossen eine Weile hier die Sonne, Wärme, das Nichtstun, gutes Essen, u.s.w. zu ertragen.:-) Unser Hüttli ist sehr spartanisch eingerichtet, aber es hat alles was wir zum leben brauchen, ausserdem bezahlen wir pro gemietete Nacht denselben Preis wie zu Hause für einen Kaffee.....
Internet ist hier eher selten, deshalb werden wir wohl in den nächsten Tagen nicht viel posten, sind ja auch mit sünnelen beschäftigt.


 

Jaipur

Von Agra fuhren wir direkt nach Jaipur. Schon allein die Fahrt auf der "Autobahn" Indiens ist ein Erlebnis wert....also einige Male waren wir kurz davor frontal mit einem anderen Auto zu kollidieren (bei 100 km/h...), oder der Fahrer musste eine Vollbremsung hinlegen da irgendein Töff oder Tier aus dem Nichts auftauchte und die Autobahn überquerte....
Aber auch Jaipur erreichten wir nach einigen Stunden unverletzt.
Der Fahrer meinte es sei eine kleine Stadt, "only 7 Mio. People...". Naja für uns wiedereinmal ein unübersehbares Chaos, aber dank Auto kamen wir gut zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Wir blieben hier für zwei Nächte und kamen natürlich auch in den Genuss von indischer Kost. Obwohl wir etwas aussuchten welches nicht scharf ist, hatte vor allem Mirjam ziemlich Mühe dieses Essen noch geniessen zu können, naja, dass kommt bestimmt auch noch.
Am Samstag fuhren wir dann zurück zum Flughafen in Delhi, somit haben wir das goldene Dreieck Indiens abgefahren, dies ist die hauptsächliche Touriroute hier.
Wir sind noch am selben Abend nach Goa geflogen, beim Einsteigen zeigte es 6 °C an in Delhi, am Abend beim Aussteigen 26 °C in Goa.

Monkey-Tempel ausserhalb von Jaipur
 
 
 

Freitag, 4. Januar 2013

Agra Taj Mahal

Nachdem wir gut geschlafen haben in Agra, gings am frühen morgen los Richtung Taj Mahal. Ein Rikschafahrer brachte uns bis zum Eingang, es war eisig kalt (bei der Ankunft in Delhi zeigte es 6 °C an!) aber zum Glück waren noch nicht viele Menschen da, somit mussten wir nicht wie erwartete lange anstehen um ein Eintrittsticket zu kaufen.
Leider war es an diesem Tag sehr neblig und vom Sonnenaufgang bemerkten man nichts. Den Taj Mahal haben wir trotzdem gesehen und es ist wirklich, wie alle sagen, ein absolut schöner Anblick! Wir standen vor diesem riesigen Bauwerk und staunten nur noch. Dadurch, dass das Areal noch nicht voll mit Touristen war, war die Stimmung ruhig und schön....

 

Crazy Indien...

Unsere Ankunft in Indien verlief nicht ganz nach unseren Vorstellungen. Wir haben am Flughafen in Delhi ein Taxi genommen um in unser Hotel zu fahren. Der Fahrer wusste nicht genau wie er zu dieser Adresse findet, deshalb hat er in einem Touribüro halt gemacht um nachzufragen. Dort hiess es das ganze Gebiet um unser Hotel sei gesperrt wegen eines Streiks....da wir nicht sicher waren ob dies wirklich so war, versuchten wir telefonisch ein neues Hotel für diese Nacht zu finden, leider war auch das nicht möglich, jedes Hotel war ausgebucht oder absolut überteuert. Man riet uns am besten sei es, wenn wir Delhi vorerst verlassen....! So haben wir uns das überhaupt nicht vorgestellt, aber wir hatten nicht wirklich eine andere Wahl, da uns anscheinend niemand wirklich helfen wollte.
Also buchten wir eine Tour nach Agra-Jaipur.
Ein junger Herr aus Finnland, welcher das selbe Problem hatte wie wir, wollte sich uns anschliessen, jedoch war auch das nicht möglich. Anscheinend irgend ein Versicherungsproblem, die Inder wurden langsam etwas gereizt, deshalb gingen der Finne und wir getrennte Wege, wir wollten nicht schon am ersten Tag Probleme mit den Indern....
Also fuhren wir am selben Abend mit unserem Privattaxi nach Agra. Die Fahrt dauerte einige Stunden und war absolut kriminell.....aber auch dies ist Alltag hier in Indien wie wir feststellen mussten...

Dienstag, 1. Januar 2013

Back in Kathmandu...

Am 31.12.12 kehrten wir zurück nach Kathmandu. Da Mirjam immer noch mit der Grippe zu kämpfen hatte, war unser Silvester wenig spektakulär. Doch heute sah die Welt schon wieder viel besser aus und wir waren früh auf den Beinen um den letzten Tag hier zu geniessen.

Wir hoffen ihr seid alle gut im 2013 angekommen! Wir wünschen euch ein super Jahr, mit ganz viel Glück, Gesundheit, Spass,.... einfach gesagt geniest das Leben!

Wir werden morgen nach Indien fliegen und freuen uns auf weitere Abenteuer!

Chitwan Nationalpark

Nachdem wir uns in Pokhara einige Tage gut erholt haben, gings weiter Richtung Chitwan Nationalpark.
Wir übernachteten in einem gemütlichen Guest House in Sauraha am Rande des Parkes. Mit einem Guide konnten wir schon früh morgens mit dem Kanu durch die Jungellandschaft paddeln und Krokodile und andere Wildtiere sehen. Der Park beherbergt viele Elefanten da sie ein eigenes Zuchtprogramm haben welches wir besuchten. Auch die Privathaushalte ausserhalb des Parkes halten Elefanten, an jeder Ecke stand einer. Mirjam bekam Besuch von einer fiesen Grippe, so dass Chrigel alleine auf den Elefantan-Trek ging.