Samstag, 26. Oktober 2013

Endstation Christchurch...

Die schöne Bucht haben wir verlassen und haben nun unser letztes Ziel Christchurch erreicht.
Nachdem wir uns auf einem Camping einquartiert haben, gings per Bus ins Stadtzentrum. Wir waren etwas erstaunt, denn die ganze Stadt ist immer noch eine grosse Baustelle. Die Spuren welche das Erdbeben vor bald drei Jahren hinterlassen hat, sind noch überall deutlich zu sehen. Viele Gebäude stehen leer, warten wohl darauf abgerissen oder renoviert zu werden. Auch um die berühmte Crist Church Cathedral ist noch grossräumig abgesperrt, viel wurde an dieser historischen Kirche wahrscheinlich noch nicht verändert in den letzten Jahren.
Falls wir irgendwann wieder in Christchurch sind (in den nächsten Jahren zwar eher unwahrscheinlich), würden wir wohl die Stadt nicht mehr erkennen...


Auch die Reise nach Neuseeland hat sich zu 100 % gelohnt! Einfach ein super Land, hier könnte man locker noch einige Wochen anhängen. ;-)

Morgen müssen wir noch unser Apölli rausputzen und abgeben und dann ab an den Flughafen...

 
Akaroa
 
 
Banks Peninsula


 
Christchurch
 
 
Christchurch
 

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Queenstown - Twizel - Akaroa

Petrus meinte es gut mit uns und wir konnten bei fast strahlend schönem Wetter unseren Ausflug nach Glenorchy antreten. Glenorchy liegt etwa 45 km entfernt von Queenstown, am Ende des Sees.
Dort angekommen warteten bereits unsere vierbeinigen Freunde, parat zum Aufbruch.
Das Gefühl endlich wieder einmal im Sattel zu sitzen war einfach super! :-)
Wir sind zwei Stunden durch die wunderschöne Gegend geritten. Auch Chrigel hat sich mit seinem Pferd angefreundet und meisterte die zwei Stunden ohne Zwischenfälle im Sattel! ;-)

In Queenstwon verbrachten wir noch eine weitere Nacht und fuhren dann weiter bis nach Twizel. Ein kleines Kaff, wahrscheinlich eher ein Ort um kurz Pause zu machen bei der Durchreise.  Wir fanden trotzdem einen Camping , dieser war  zwar etwas ausgestorben und heruntergekommen aber für eine Nacht akzeptabel. Die ganze Nacht hat es geregnet und auch der Morgen sah nicht vielversprechend aus. Eigentlich wollten wir weiter Richtung Mt. Cook (der höchste Berg NZL) reisen, aber bei schlechtem Wetter hat man ja auch nichts davon.
Also fuhren wir gestern fast den ganzen Tag durch die Hügel, mit kleinen Zwischenstopps, bis wir im wunderschönen Akaroa ankamen.
Akaroa liegt unterhalb von Christchurch in den Banks Peninsula. Super Camping, härziges Dorf, mega schöne Bucht! Morgen geht's dann Richtung Endstation, Christchurch...

 
Queenstown
 
 
Queenstown
 
 
 
 
 
On the road - bitte ausweichen, Haus im Anmarsch ;-)
 

Montag, 21. Oktober 2013

Regen und manchmal ein bisschen Sonnenschein....

Leider immer noch bei Regen haben wir den Franz Josef Glacier erreicht. Natürlich konnte man nicht direkt vor die Haustüre des Gletschers fahren, dass wäre ja auch zu einfach gewesen. Da aber die Sicht so oder so nicht gut war, sind wir weitergefahren zu Glacier No. 2 - Fox Glacier. Immer noch regnete es. Also haben wir uns regensicher eingepackt und sind vom Parkplatz aus losmarschiert. 45 Min. Walk return war angegeben, die Kiwis haben da manchmal lustige Zeitangaben, nach 10 Min. spazieren standen wir bereits oben am Zaun, weiter geht's nicht (ausser man bucht einen Guide). Ja Gletscher halt..... haben wir ja zu Hause auch, mit dem Unterschied dass man nicht so schnell vor dem Gletscher steht und wir haben natürlich kein Meer in unmittelbarer Nähe. Auf der anderen Talseite haben wir uns noch etwas die Beine vertreten und siehe da, der Regen machte Pause.
Nach der Gletscherbesichtigung fuhren wir noch ein ziemliches Stück weiter der Küste entlang bis nach Haast. Ein kleines Dorf, wirklich sehr klein, aber einen Top 10 Camping gabs auch dort.
Unglaublich aber wahr, sogar die Sonne zeigte sich noch am Abend. :-)
Am nächsten Tag war die Fahrt über den Haast-Pass angesagt. Wir hatten Glück, denn die Tage zuvor war der Pass immer gesperrt. Vom Pass hinunter fuhren wir bei den zwei schönen Seen Wanaka und Hawea vorbei ins Dorf Wanaka. Ein gemütliches Dorf mit 5000 Einwohner, dieses hat sich einen guten Namen als kleine Schwester des touristischen Queenstown gemacht. Es regnete nicht, dafür wehte der starke Wind uns fast davon. Wir haben uns ein feines Käffeli gegönnt im Dorf und dabei sind wir mit dem Bistroinhaber ins Gespräch gekommen. Er konnte fast nicht glauben, dass wir aus Inti sind,  er selber ist ein echter Fan, war schon dreimal in Interlaken in den Ferien. :-)
Am Abend auf dem Camping haben wir beim Abwaschen noch Bekanntschaft mit zwei anderen Travellern gemacht, zwei waschechte Adelbodner.... so klein kann die Welt sein.
Weiter ging die Reise nach Queenstwon. Hier sitzen wir nun in unserem Apölli. Es regnet natürlich. Wir haben uns heute nach dem Wetter erkundigt und die Dame an der Rezeption meinte, dass die ganze Woche regen angesagt ist. Juhuuuu.....
Wir haben trotzdem für morgen mal einen Trip gebucht, mal schauen ob Petrus vielleicht eine Ausnahme macht...


 
 


Donnerstag, 17. Oktober 2013

Südinsel zum Ersten...

Mit einer Stunde Verspätung haben wir die schöne Nordinsel verlassen und sind bei strahlendem Sonnenschein Richtung Süden getukerlt. Nach drei Stunden erreichten wir den Hafen von Picton. Da es schon halb sieben am Abend war, fuhren wir nicht ganz so weit wie eigentlich geplant gewesen wäre, sondern nächtigten auf einem Farmstay Camping in Linkwater.
Am Montag gings dann weiter, leider fuhren wir wieder in den Regen hinein. Als wir Nelson erreichten, wütete dort schon der Sturm. Anscheinend stürmte es stärker als normalerweise, denn auch viele Einheimische machten Halt am Meer um sich das Treiben anzusehen....

Am Dienstag haben wir uns in der härzigen Stadt Nelson mit Kathrin getroffen. Sie ist auch vom Bödeli und besucht eine Sprachschule in Nelson. Die Zeit verging wie im Flug, wir hätten nicht damit gerechnet am Ende der Welt auf jemanden von zu Hause zu treffen. :-)
Kathrin wird nach der Schule noch Neuseeland und Australien bereisen. Viel Spass! :-)

Wir waren nicht ganz schlüssig in welche Richtung wir weiter ziehen sollten... da aber die Wettervorhersage nicht ganz so super war, entschieden wir uns auf den Abel Tasman NP zu verzichten und fuhren weiter nach St. Arnaud am Lake Rotoiti.  Es war um einiges kälter dort.... wir sind wirklich froh um unsere Heizung die wir extra dazu gemietet haben! :-)
Gestern haben wir die schöne aber kalte Gegend wieder verlassen und sind in einem Ruck an die Westküste gefahren. Nun haben wir eine Nacht hier in Hokitika verbracht, es kommt uns vor, als seien wir in einer Geisterstadt gelandet... wahrscheinlich lebt die Stadt erst in der Hochsaison richtig auf.
Ja, auch hier regnet es heute. Wir fahren weiter die Westküste hinunter Richtung der beiden Gletscher. :-)



 

 
 

Samstag, 12. Oktober 2013

Tongariro NP - Mt. Taranaki - Whanganui - Wellington

Unser nächstes Ziel nach Taupo war der Tongariro Nationalpark. In diesem Nationalpark stehen drei aktive Vulkane, Mt. Ruapehu, Mt. Tongariro und Mt. Ngauruhoe.  Noch berühmter als er schon war, wurde der Nationalpark durch die Herr-der-Ringe-Triologie (im Film stellt die Gegend das Land Mordor dar....).
Wir wollten eigentlich den Tongariro Alpine Crossing (eine der besten Tageswanderungen in Neuseeland) geniessen, aber leider war das Wetter nicht auf unserer Seite. Kurz bevor wir Whakapapa Village erreichten fing es an zu regnen. Im Infobüro erklärte man uns, dass auch die nächsten Tage Regen und Schnee zu erwarten sei. Wir haben uns auf dem Camping einquartiert und eine Nacht abgewartet. Da es am nächsten Tag immer noch wie aus Kübeln regnete, haben wir halt unserer Reise fortgesetzt. Nicht einmal von weitem konnten wir die Vulkane fotografieren, das Einzige was man sah war Nebel.

Wir haben den "Forgotten World Hwy" genommen Richtung Westen. Ein mega schöner Weg, hat zwar etwas gedauert da die Strasse fast nur aus Kurven besteht, aber hat sich gelohnt. Wir landeten schlussendlich in New Plymouth, eine Küstenstadt am Fusse des Mt. Taranakis. Leider hatte der Regen auch hier Dauereinsatz. Am nächsten Morgen gingen wir trotzdem wieder aufs Infobüro um den momentanen Wetterbericht des Mt. Taranakis (ebenfalls ein Vulkan) einzuholen, dieser war etwa gleich schlecht wie die Tage zuvor im Tongariro NP.
Wir machten uns trotzdem auf den Weg und fuhren erst mal nach North Egmont, dort beginnen die Wanderwege am Vulkan. Wir sind einen Teil der Strecke hinaufgewandert, mussten dann aber umkehren da wir nicht gerade die passende Ausrüstung für Schnee und vor allem den starken Wind dabei hatten. Der Regen setzte ebenfalls wieder ein, aber wir schafften es noch rechtzeitig ins Trockene.

Unser nächster Halt war in Whanganui. Hier wollten wir eigentlich Kanurfahren auf dem Whanganui River, aber wie könnte es anders sein, es regnete.

Tsja, deshalb sind wir halt nun schon die zweite Nacht in Windy Wellington, also genauer gesagt in Lower Hut, sozusagen einen Vorort von Wellington. Bis heute Morgen regnete es was das Zeug hält, aber zu unserem Glück machte der Regen eine Pause und wir konnten uns Wellington bei Sonnenschein ansehen. Die Stadt gefällt uns sehr gut, klein und übersichtlich.
Für morgen haben wir einen Platz auf der Fähre gebucht. Wir hoffen, dass wir auf der Südinsel etwas mehr Sonnenschein haben werden, wenn wir jedoch auf die Kiwis hören, erwartete uns eher das Gegenteil.... wir sind aber guter Hoffnung! :-)

 
Forgotten Hwy
 
 
Haupteinwohner der Insel
 
 
New Plymouth
 
 
SCHNEE! :-)  :-)  :-)
 
 
Mt. Taranaki
 
 
Mt. Taranaki


 
Whanganui Nationalpark
 
 
Wellington
 
 
Wellington
 
 
langsam etwas Ferien-Gaga ;-)
 
 
Wellington
 

Montag, 7. Oktober 2013

Rotorua & Taupo

In Rotorua gibt's sprühende Geysire, dampfende Thermalquellen und brodelnde Schlammtümpel. Die Stadt liegt am Lake Rotorua und sei eines der beliebtesten Reiseziele in Neuseeland... Es war etwas gewöhnungsbedürftig, da es in der Stadt überall nach faulen Eier riecht. Den Lake Rotorua haben wir links liegen lassen, dafür haben wir dem Lake Tikitaku und dem Lake Rotokakahi einen Besuch abgestattet.

Weiter gings 85 km in südliche Richtung nach Taupo. Taupo liegt am Lake Taupo, dieser ist der grösste See von Neuseeland. Gestern haben wir die Gegend mit dem Bike erkundet und haben den Huka Fall besucht. Wir haben die Länge des Mountainbike Trails etwas unterschätzt, dummerweise konnten wir ja nicht einfach irgendwo im Nirgendwo aufgeben, also haben wir uns (also hauptsächlich ich) durchgekämpft. Auch Christian musste etwas kämpfen am Schluss, ja wir hatten seit einigen Tagen kein Bike mehr unter dem Hintern. ;-)
Heute schmerzt alles ein bisschen, und ich bin um einige blaue Flecken reicher, aber schön wars. :-)




 

Freitag, 4. Oktober 2013

zu guter Letzt - NEUSEELAND

Wir haben die letzte Destination unserer Reise erreicht. Am Montag haben wir Emirates-Luft geschnuppert und sind von Brisbane nach Auckland geflogen. Alles klappte wie am Schnürchen! Der Abholservice der Apollo-Autovermietung kam schon 10 min. nachdem wir angerufen haben, angedüst. Mit der Online-Reservierung hat alles bestens funktioniert und unser zu Hause für den letzten Monat stand schon bereit (wir bekamen einen nigel nagel neuen Wagen! :-) ). Nachdem obligaten Bürozeugs konnten wir den Schlüssel einsacken und abfahren. Wir haben nun wieder 3 Stunden Zeit dazu bekommen, also momentan sind wir 11 Stunden vor der CH, deshalb reichte es nur noch zum Einkaufen und Camping suchen.
Am nächsten Morgen fuhren wir noch etwas ungeplant los... Auckland haben wir nur kurz besucht, eine Stadt halt, hier wollen wir Natur pur erleben! :-)

Schon nachdem wir die Vororte Aucklands hinter uns liessen, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus! Knall grüne saftige Wiesen, natürlich hunderte von Schafen und Rindern und fast keine Häuser, was ja eigentlich nicht erstaunlich ist. NZL ist etwas grösser als England und zählt gerade mal die Hälfte an Einwohner der CH (und von den 4.4 Mio. Einwohner, leben schon mal 1.3 Mio. nur in Auckland!).

An der Westseite der Insel fuhren wir hoch bis nach Matakohe, dort besuchten wir ein Kauri- und Pioniermuseum, es heisst, das beste Museum Neuseelands... Kauris sind die riesig grossen Bäume. Das Museum war gut, wie Museums halt so sind. ;-) Vielleicht ein bisschen zu gross für uns, nach einer Stunde hatten wir genügend Bäume und Holz gesehen! Nach einer Kaffestärkung gings weiter. Am späten Nachmittag haben wir uns in Baylys Beach bei Dargaville, auf einem Camping einquartiert.
Am Mittwoch fuhren wir weiter zum Waipoua Forest, dort gibt's eben diese Kauribäume. Den grössten Baum, Tane Mahuta (Waldgott der Maori) und den zweitgrössten Baum, Te Matua Ngahere (Vater des Waldes) haben wir nach kurzem Fussmarsch gefunden. Die sind einfach gigantisch!
Weiter ging die Fahrt nach Rawene um von dort mit der Fähre über den See/Fluss/Meerarm (man ist sich nicht einig) rüber nach Rangiora zu gelangen.
Am Abend, nach einigen Kilometern mehr auf dem Tacho suchten wir uns ein Schlafplatz und landeten in Houhora Heads.
Gestern wars dann nicht mehr weit bis in den hohen Norden. Ziel Nr. 1 erreicht, Cape Reinga, nördlichster Punkt Neuseelands.
Beim Cape Reinga befindete sich aber nicht nur der nördlichste Punkt, hier gibt's auch ein Naturspektakel zu sehen. Hier treffen die Tasmansee und der Südpazifik zusammen. Hoffe ihr könnt es auf den Fotos sehen...
Ja und der selbe Weg gings zurück bis nach Kaitaia und weiter diesmal eher auf der östlichen Seite nach Ruakaka.
Heute erreichten wir dann unser zweites Ziel, Rotorua.
Die ersten Tage waren ziemlich voll mit Autofahren. Nun wollen wir einige Tage in dieser Region bleiben. Das Wetter ist bis jetzt eigentlich gut, also kein Regen! Aber mit kurzen Hosen und T-Shirt ist es also vorbei....


 
Kauri
 
 
Kauri
 
 
 
 
Cape Reinga
 
 
Te Werahi Beach
 
 
Cape Reinga
 
 
Ruakaka
 
 
unser Apölli :-)