Dienstag, 30. April 2013

Ko Muk

Mit einem Schiff sind wir von Ko Lanta Richtung Ko Muk gefahren. Wir haben nur die Fahrt gebucht und wussten nicht, dass wir mit demselben Boot reisen werden wie die Touris welche eine 4-Insel-Tour buchten. Haben uns schon etwas gewundert als sie uns mitteilten, dass die Fahrt etwa 4 Stunden dauern würde. Nachdem immer wieder per Longtailtaxiboot Leute mitten auf dem Meer zugestiegen sind, machte das Schiff bei einer Bucht halt, setzte den Anker und alle (bis auf uns und einige Kanadier) hüpften mit Schnorchel und Schwimmweste bewaffnet ins Meer. Wir warteten gelangweilt an Deck bis ausgeschnorchelt war... Als es endlich weiter ging hat es begonnen zu regnen. Für uns war leider kein Platz mehr im Unterdeck da es zu einer Umkleidekabine mutierte.
Irgendwann hat das Schiff wieder angehalten, ein Longtailboot kam angedüst und wir wurden aufgefordert umzusteigen nach Ko Muk. Dann gings zack zack und wir erreichten das Pier. Ko Muk ist eine kleine Urwaldinsel mit eher weniger Zivilisation. Mit dem Rollertaxi sind wir quer über die Insel gedüst und haben dann festgestellt, dass diese Unterkunft welche wir angesteuert haben unser Budget ziemlich übersteigt. Chrigel und Patrick haben daraufhin die Umgebung abgeklappert und etwas passendes, halt nicht direkt am Strand, gefunden. Nina und Mirjam hüteten solange das Gepäck, ein sehr wichtiger Job!
Zu Fuss erkundeten wir die Umgebung welche hauptsächlich aus Gummibäumen und ziemlich grossen Spinnen bestand. Die Mücken sind ebenfalls stark vertreten auf der Insel, Mirjam war das begehrteste Ziel.

Wir haben Kanus gemietet und sind los gepaddelt um eine berühmte Höhle zu suchen. Das Paddeln entlang der Klippen war schweisstreibend aber es hat sich gelohnt, Höhle gefunden und erkundet. Aus wassertechnischen Gründen wurde die Kamera nicht mitgeführt, also gibt's keine Beweisfotos.

Heute sind wir per Longtailboot wieder ans Festland geschippert und weiter per Minivan nach Trang gefahren. Hier haben wir eine super tolle Budgetunterkunft gefunden, welche unserem Geldbeutel etwas Erholung nach den teuren Inseltagen bietet. Morgen fahren wir nach Satun und werden dann per Seeweg Thailand verlassen Richtung Malaysia.


Rollertaxi
 
Spider (gemäss Angaben Inselbewohner: ungefährlich)
 
i bi dr Gummiboum...
 
abendliches Fitness
 
Mirj im Chlee...
 
 
 
 

Freitag, 26. April 2013

Relaxing pur!

Das Inselleben gefällt uns, den gaaanzen Tag sünnelen, baden und essen, einfach relaxen. Gestern machten wir einen Ausflug nach Ko Phi Phi. Wir freuten uns extrem da es eine der schönsten Inseln der Welt sein soll. Der erste Eindruck der Insel als wir das Boot verlassen haben war dann nicht so toll. Alles total überbauen mit Hotels und am Strand reihten sich die Bars aneinander. Etwas ausserhalb des Getümmels haben wir dann doch noch einen gemütlichen Strand ausfindig gemacht. Da wir nur einen Tag da waren, hat es für einen Besuch bei den wahrscheinlich schönsten Plätzen der Insel zeitlich nicht gereicht. War trotzdem schön.
Morgen ziehen wir weiter. Mit dem Boot geht's nach Ko Muk, eine deutlich kleinere Insel...

Ko Lanta

Ko Lanta
 
Ko Lanta
 
Ko Phi Phi
 
Ko Phi Phi
 
Ko Phi Phi
 
 
 
 
 

Montag, 22. April 2013

Ko Lanta

Mit Bus und Fähre sind wir heute nach Ko Lanta weitergereist. Überraschend schnell haben wir ein Plätzchen zum Schlafen gefunden inklusive Pool und feinem Restaurant. Morgen wollen wir per Roller die Insel erkunden.
Geplant ist in den nächsten Wochen weiter südwärts zu ziehen über die Grenze nach Malaysia. Spätestens am 12. Mai müssen wir in Kuala Lumpur sein um unseren Flug zu erwischen, es geht ab nach BALI! :-)

Ach übrigens, Nici und Nick wir wünschen euch einen guten Flug und einen super Start in Kanada! Wir hoffen das Reiseleben gefällt euch ebenso wie uns. Viel Spass!

Samstag, 20. April 2013

Grund zum Feiern...

Wir verweilen zur Zeit immer noch in Ao Nang und geniessen das Nichtstun.
Gestern hatte Patrick Geburtstag, ein Grund zum Feiern. Den Tag verbrachten wir gemütlich an einem nicht von Thaifamilien überfüllten Strand (momentan ist nämlich Holiday-Season in Thailand!). Nach einem gediegenen Abendessen beim Italiener gings dann weiter ins Cabaret. Die Show der hübschen Thaifrauen, also der hübschen Ladyboys, war ganz amüsant. Danach wars höchste Zeit für einen Drink oder zwei... :-) Somit haben wir auch das Nachtleben in Ao Nang ausgetestet. Heute gings gemütlich zu und her, haben ein bisschen die Weiterreise geplant und das wars dann auch schon. Soweit, so gut...




 

Montag, 15. April 2013

Ao Nang - Krabi

Per Flugi gings von Mandalay zurück nach Bangkok. Auch dort wurde in der ganzen Stadt Neujahr gefeiert und wir wurden schon wieder mit viel Wasser begrüsst. Wir haben zum Glück am selben Tag noch einen Nachtbus ergattert und sind direkt in den Süden, genauer gesagt nach Krabi gedüst.
Ein bisschen ausserhalb des Rummels haben wir ein gemütliches Bungalow gefunden und werden nun hier einige Tage das Meer geniessen. Das Wetter ist super und die Temperaturen viel angenehmer als zuvor in Myanmar, herrlich...

 

Samstag, 13. April 2013

zu guter Letzt - Mandalay

Heute hat das Wasserfest auch hier in Mandalay begonnen. Auf der Suche nach einem Taxi, welches uns zur U-Bein-Brücke bringt, fielen wir dem Wasser zum Opfer. Wir Langnasen waren eines der beliebtesten Ziele... Nachdem wir auf der 1.2 km langen Brücke zum anderen Flussufer und zurück geschlendert sind, waren wir wieder tip top trocken. Doch die kleinen härzigen Burmesenkinder hatten ihre Kessel und Wasserpistolen schon wieder bereit, eine ungewollte zweite Erfrischung.

Wir haben unsere Reisepläne etwas abgeändert und werden Myanmar morgen den Rücken zu kehren. Irgendwie kommt es uns vor, als wären wir entweder einige Jahre zu früh, oder einfach zu spät hier. Die gesamte Infrastruktur ist zwar vorhanden da im 1996 das "Year of Visit Myanmar" war, für welches sich das Land aufgemotzt hatte. Leider wurde seither wahrscheinlich alles ein bisschen vernachlässigt. Die Angaben unserer Reiseführer (Neuauflagen 2012) wurden anscheinend seit Jahren nicht mehr aktualisiert oder überprüft.
Wir haben für jede Unterkunft mindestens 25 CHF bezahlt (wenig in der Schweiz, sehr viel in Asien für Backpacker) wovon ein grosser Teil wahrscheinlich in die Taschen des Staates floss und auch was wir über diverse Entstehungen von Gebäuden oder Strassen ect. erfahren habe ist eher unmenschlich. Die Bevölkerung ist zwar sehr freundlich, das Land wunderschön aber halt auch sehr geprägt durch die jahrelange Isolation.
Von Mandalay aus wollten wir eigentlich noch in die Berge um die eine oder andere Trekkingtour zu unternehmen, aber bei Höchsttemperaturen von 43 °C ist die Motivation irgendwie verflogen... 

 
 
 
gesichtet: Moritz macht Urlaub in Mandalay
(das burmesische Futter scheint ihm nicht zu bekommen, er hat zu seiner alten Form zurück gefunden ;-) )
 

 







 

Donnerstag, 11. April 2013

Inle-Lake

Die Busfahrt zum Inle-See war einiges komfortabler als die Letzte! Früher als erwartet (morgens um 02:30 Uhr) wurden wir aus dem Schlaf gerissen und so zusagen ausgesetzt. Da um diese Uhrzeit natürlich kein Hotel geöffnet war, blieb uns nichts anderes übrig, als vor verschlossener Türe bis um 06.00 Uhr auszuharren.
Frisch und erfreut über die etwas kühleren Temperaturen machten wir uns auf Entdeckungstour (natürlich wie immer mit Drahtesel). Am zweiten Tag waren wir schon früh auf den Beinen, noch etwas verschlafen tukerleten  wir per Boot über den See. Nach Marktbesuch, Weberei, Tempel und noch einige andere Handicraft-Vorführungen genossen wir auf einem der schwimmenden Häuser ein feines Fried Rice. Der Tag verging wie im Flug...
Leider war es von Nyaungshwe (das Dörfli nördlich des Inle-Sees) aus nicht möglich ein Busticket zu bekommen. Da momentan Wasserfestival ist im ganzen Land (also immer irgendwo ein Bisschen), machen die Busfahrer für 8 Tage einfach so blau.... Pech für uns. Deshalb haben wir ein Auto inklusive Fahrer gechartert und sind heute mit einem super Off-Road Exportauto mit 400'000 km (blöderweise ohne Aircon) in das eigentlich 9 Std. entfernte Mandalay, welches wir nach 7 Std. erreichten, chauffiert worden. Hier sind wir leider schon wieder auf eine gigantische Hitze gestossen, also schön ist anders...
Die Stadt ist staubig, Verkehr inklusive Abgaswolken ohne Ende, stinkig und bis jetzt nicht so der Hit.


 
 
 
 

 

Mittwoch, 10. April 2013

Bagan und seine Tempel

Die Hauptattraktion von Bagan sind die Tempel. Ungefähr 4000 buddhistische Tempel, die meisten davon jedoch nur noch Ruinen, stehen in der Umgebung herum. Wir haben wieder einmal einen Drahtesel gemietet und die Landschaft erkundet (das war eine schweisstreibende Angelegenheit).
Bis auf den Fluss und die Tempel gibt's hier nicht viel zu sehen, es scheint alles wie ausgestorben zu sein. Die meiste Zeit halten wir Siesta da es mit 38 °C im Schatten einfach viel zu heiss ist.
Heute fahren wir per Nachtbus zum Inle-See.

(Konnte den Blog nicht früher hochladen, WIFI ist halt nicht wie zu Hause!)

 
 
 
 
 

Samstag, 6. April 2013

Reise nach Bagan

Pyay war nicht sooo wahnsinnig spektakulär wie unsere Reiseführer (Stefan Loose und Lonely Planet) behaupteten! Diverse Hostels und Restaurants existieren seit Jahren nicht mehr, die Essenssuche war eine Herausforderung und dann wurde auch noch Nina ein wenig krank (vielleicht war das wartende kalte Spiegelei doch nicht so der Hit???).
Die wenigen Touris die wir antrafen (keine), bestätigen wohl die nicht vorhandene Attraktivität dieser Provinzstadt.
Nun dann, uns blieb keine andere Alternative als den Localbus zu nehmen um nach Bagan zu gelangen.
Als wir am Busbahnhof ankamen, sah der Bus doch nicht ganz wie erwartet aus… der gesamte Fussboden wurde mit Säcken (Kokosnüsse und Reis) überfüllt, so dass die Beine leider keinen Platz mehr fanden und wir unseren gesamten Körper auf maximal 1/3 m3 quetschen mussten. Die Klimaanlage (geöffnetes oder nicht vorhandenes Fenster) war heiss und staubig. Nach einigen Halts (unter anderem um einen gesamten Hausrat oder ein Motorrad einzuladen) erreichten wir nach ca. 12 Stunden morgens um 05.00 Uhr Bagan.
Da wir die einzigen waren, welche in Bagan ausstiegen, war es doch nicht so taktisch überlegt von den Burmesen, unsere Rucksäcke zuunterst zu deponieren. Grösstes Hindernis war das Bettgestell... tja, nicht unser Problem. Glücklich sich nicht weitere Verletzungen zugezogen zu haben, ausser ein paar schmerzenden Glieder und steifem Nacken, nahmen wir mit nicht so gut gelungenem Kaffe in den nächsten Plastikstühlen Platz.

Die Unterkunft welche wir dem Reiseführer entnahmen existierte auch hier leider nicht mehr, haben aber trotzdem eine annehmbare Alternative gefunden und erst einmal richtig geschlafen.

Fortsetzung folgt…

 
 
 


 

 

 

Dienstag, 2. April 2013

Yangon, Myanmar

Vorgestern sind wir von der Insel wieder abgereist. Nach mühsamen Stunden im Bus(Nina hatte den Ehrensitzplatz bei der tropfenden Klimaanlage) erreichten wir Bangkok. Christian und Nina haben sich noch schnell die Haare schneiden lassen, das Ergebnis ist doch gar nicht mal so schlimm.

Gestern plünderten wir noch die Bankautomaten leer, da es hiess man könne in Myanmar nur sehr schwer an Geld kommen.
Mit vielen Dollarscheinen im Gepäck sind wir also nach Myanmar geflogen. Der Flug war kurz und angenehm, kaum in der Luft, schon wieder gelandet.
Wir hatten kein Hotel reserviert, deshalb hiess es erstmals auf die Suche gehen. Da es heisser war als wir dachten (soooo heiss war es nicht einmal in Bangkok....) war dies etwas mühsam. Wir hatten jedoch Glück und das dritte Guesthouse hat uns aufgenommen.
Yangon kommt uns vor wie eine Mischung zwischen Thailand und Indien. Ja es hat schon einige Röcklischlicher unterwegs hier....
Heute fahren wir schon einen Teil Richtung Norden bis nach Pyay. Wir hoffen auf eine kühle Brise und etwas hügelige Landschaft...