Samstag, 31. August 2013

SYDNEY

So, jetzt ist der Blog von Sydney wirklich überfällig, aber das Reiseleben ist halt anstrengend, da bleibt nicht viel Zeit zum computerlen...! ;-)

Viel zu berichten gibt es da eigentlich nicht. Die Stadt hat uns super gut gefallen! Das Wetter hat mitgespielt und uns einige sonnige gemütliche Tage in dieser Stadt beschert.
Natürlich haben wir das Opernhaus besucht und bestaunt, die Harbour Bridge haben wir jeden Tag per Zug überquert (sind natürlich auch einmal tourimässig darüber spaziert und haben Sydney von oben betrachtet), der royale Botanic Garden ist absolut schön (so zu sagen der Central Park im Aussie Style) und der Circular Quay ist richtig gemütlich!
Ja in dieser Stadt hätten wir es also noch länger ausgehalten... aber es kommt halt noch so viel auf dem Weg bis Brisbane und in einem Monat verlassen wir ja Down Under schon wieder!
Unser nächstes Ziel nach Sydney war das Hunter Valley! Auch ein mega schöner Fleck! Übernachtet haben wir irgendwo in einem Wald und am Abend wieder einmal ein riesiges Lagerfeuer gezaubert! 
Vom Hunter Valley aus brauchten wir noch zwei Tage bis nach Port Macquarie, wo wir momentan sind.

Das Wetter ist nach wie vor super gut, richtig sommerlich! Das Städtchen hier gefällt uns auch gut, hier bleiben wir noch ein-zwei Tage.
Update folgt:-)












 

 

Sonntag, 25. August 2013

Melbourne - Sydney

Zwei Tage verbrachten wir in dem "Kaff" namens Macedon, in welchem wir gestrandet sind nach Melbourne. Danach gings weiter nördlich und schon bald überquerten wir die Grenze zu New South Wales. Bei uns kam wieder etwas Outback-Stimmung auf... Kilometer lange Strecken fuhren wir einfach durch die Prärie. Bis auf einige Felder und riesige Farmen kam da nichts. Da an diesem Tag die Sonne schien und es herrlich warm war, konnten wir wieder einmal wild an einem schönen Fluss campen. Am nächsten Tag weckte uns leider schon wieder der Regen und die Temperaturen fanden den Weg aus dem Keller auch nicht mehr. Deshalb fuhren wir dann auch weiter als geplant, viel kann man ja nicht vornehmen bei diesem Sauwetter. In Gundagai, einem kleinen Dorf quartierten wir uns in einem alten Wohnwagen ein, welcher uns vom Campingchef sehr sehr günstig zur Verfügung gestellt wurde (er hatte wohl Mitleid mit uns... ;-) ). Es regnete fast die ganze Zeit aber wir genossen unser warmes vorübergehendes Zuhause. Nach drei Nächten zog es uns dann aber doch weiter und zwar so schnell wie möglich nach Sydney wo wir auf Sonne und etwas höhere Temperaturen hofften. Nachdem wir noch einmal in Lithgow genächtigt haben gings quer über die Blue Mountains,1000 Höhenmeter fuhren wir an diesem Tag hinunter Richtung Sydney. Es kam uns vor als hätten wir ein neues Land betreten! Knall blauer Himmel und angenehme 20 - 25 °C :-).

Nun tanken wir bereits seit zwei Tagen die Sonne auf und sind froh, die Kälte und den Süden Australiens hinter uns gelassen zu haben (eigentlich wäre ja nicht geplant gewesen, wie ein Schnellzug durch South Australia und Victoria zu rasen, aber das Wetter wollte ja nicht mitspielen).

Wir haben hier in einem Vorort von Sydney, in North Ryde, einen Camping gefunden welcher in einem NP liegt, also mitten im Wald. Praktischerweise ist nur ca. 10 min. von hier entfernt eine Zughaltestelle, per Zug sind wir innert 20 min. mitten im Stadtzentrum Sydney's. :-)
Sydney haben wir schon etwas ausgekundschaftet und da es uns super gefällt, haben wir noch für zwei Tage verlängert.

 
Mittagspause...
 
 
 
Prince Alfred Bridge, die grösste Sehenswürdigkeit in Gundagai ;-)
 
 
Unser vorübergehendes Zuhause...
 
Mitbewohner auf dem Camping, manchmal etwas zu frech...
 
 
 
 
 
 
 

Freitag, 16. August 2013

MELBOURNE

Da wir wegen des schlechten Wetters (vieeeel Regen) noch eine Nacht länger in Torquay verweilten, erreichten wir Melbourne erst gestern, dafür bei strahlendem Sonnenschein. :-)
Wir sind mitten in den Kuchen gefahren und mussten dort erst mal feststellen, dass unser Auto wieder einmal viel zu hoch ist und nicht in die Parkhäuser hinein passt (dieses Problem hatten wir schon in Adelaide). Nach ewigem Suchen und herumfahren, fanden wir ein genug hohes Parkhaus und wollten uns dort ein Parkplatz suchen. Da kam er schon an der Herr Parkwächter... also der Parkhauspreis haute uns fast aus den Socken, 18 AUD für eine Stunde, gigantisch. Dann wollte der Herr auch noch, dass wir ihm unsere Schlüssel aushändigen bis wir zurück sind, falls er das Auto umparkieren müsse... als wir uns weigerten da unser ganzes Hab und Gut im Auto ist, zitierte er uns im Handumkehrt wieder hinaus. Komische Leute gibt's in dieser Stadt, oder ob das wohl normal ist?
Wir sind dann etwas aus dem Getümmel rausgefahren und fanden einen freien Seitenparkplatz, dieser kostete ganze 7 AUD für 4 Stunden.
Die Stadt hat uns dann doch noch super gut gefallen. Der Rest der Bevölkerung scheint normal zu sein ;-),  ziemlich viele sind sehr alternativ angehaucht (so vom Styling her) , was ja in diese kreative Stadt passt. Es wurde uns nicht langweilige bei einer Tasse Kaffee die Fussgänger zu beobachten. Auch gibt es viele schöne Parks, in welchen natürlich fleissig gejoggt wurde über die Mittagspause, oder Yoga, Gewichte stemmen, Meditieren, alles sieht man hier, richtig spannend.
Am Abend fuhren wir dann wieder raus aus der Stadt, was uns nicht auf Anhieb gelang mit all dem Verkehr und unsere Karte war nicht besonders genau. Aber nach einer Stunde haben wir den richtigen Highway doch noch gefunden. Wir müssen nochmals überdenken ob wir uns diese Prozedur in Sydney (noch grösser...) nochmals antun wollen.
Nun sind wir wieder einige Kilometer landeinwärts gefahren und campieren jetzt in irgend einem Kaff, eher aus Zufall, da wir unser angestrebtes Ziel gestern in der Nacht nicht gefunden haben. Morgen geht's weiter Richtung Bendigo.











 

Dienstag, 13. August 2013

Great Ocean Road

In den letzten Tagen haben wir die wunderschöne Strecke entlang der Great Ocean Road genossen. Anscheinend soll es ja DIE schönste Strasse zum abfahren sein hier im Aussie-Land.
Obwohl ja momentan die "kalte" Jahreszeit ist, haben wir die Strassen und Sehenswürdigkeiten (z.B. die 12 Apostles) mit vielen anderen Touris geteilt. Wir möchten nicht wissen was hier los ist in der Hochsaison.
Die Landschaft ist wirklich traumhaft schön und abwechslungsreich. Mal topfeben, dann wieder hüglig fast wie bei uns im schönen Emmental mit dem kleinen Unterschied, dass die Kuh- und Schafherden hier um einige hundert Tiere reicher sind. :-)
Das Wetter ändert hier manchmal von Sonnenschein zu Regen innert einigen Minuten. Deshalb ist es für uns immer ein bisschen ein Pokern ob wir unser Vorzelt stellen können für die Nacht. In Apollo Bay haben wir zwei Nächte verbracht. Erst am zweiten Morgen hat es uns fast unser Zelt davongeweht.... schnell haben wir zusammengepackt und sind ins Auto eingestiegen, einige Sekunden später fanden wir uns in einem gigantischen Gewitter wieder, dass nennen wir mal "Schwein gha"! :-)
Momentan sitzen wir in einem kleinen aber feinen "Campinghäuschen" welches wir gemietet haben hier im Surferstädtchen Torquay. Wir haben die letzten zwei Tagen den Luxus genossen von einer eigenen Küche, eigenes Bad und es hat sogar eine Matratzenheizung im Bett (ja das ist schon etwas zu viel des guten... ;-) ).
Morgen besuchen wir hier noch die Outlet-Shops auf Anweisung von Nina (sie kennt ja Torquay bestens), danach fahren wir nach Melbourne, welches ja nur noch einen Katzensprung entfernt ist. Wir hoffen die Stadt ohne Regen erkunden zu können.

 
Hüpfer in Mt. Gambier
 
 
12 Apostles
 
 
12 Apostles
 

 
Quala im Cape Otway
 
 
 
Lighthouse in Aireys Inlet
 
 
gratis Küche im Park :-)
 
 
Ergebnis: Hörndli mit Ghacketem :-)
 

Mittwoch, 7. August 2013

Auf den Spuren von Mc Leod's Töchtern....

Wenn man ja schon einmal in der Gegend von Südaustralien ist und wahrscheinlich nicht so schnell wieder kommt, muss das natürlich ausgenützt werden. Ja auch ich bin einer Fernsehserie verfallen...
Ich bin ein absolut grosser Fan der australischen Serie Mc Leod's Daughter's, welche hauptsächlich um das Farmleben geht und natürlich um einige kitschige Romanzen. Da ich die komplette DVD-Sammlung der Serie besitze und diese natürlich schon hundert mal geschaut habe, kann mittlerweilen, gezwungenermassen,  auch Christian  mitreden. Aber es geht da glaube ich noch anderen Herren so, gäll Küfmä. :-)

Item, die Serie wurde über 8 Jahre lang in der Umgebung von Adelaide gedreht, die Ortschaften haben einfach eigene Namen erhalten. Aber das berühmte Gungellan und Fisher haben wir ausfindig gemacht und der legendäre Truck Stop natürlich auch. Die Farm welche heute eine Art Luxushotel ist haben wir leider nicht gefunden, dass ist aber auch gut so, denn es hätte meine Illusion vom idyllischen Farmleben abseits der Zivilisation wahrscheinlich zerstört. ;-)
Aber schön war's.... :-)




 


 
 

from Alice Springs to Adelaide...

Die ca. 1'500 km hätten wir mittlerweilen auch hinter uns gebracht. Viel sehenswertes gab es nicht auf dieser Strecke, Outback halt. Nach zwei Tagen fahren erreichten wir Coober Pedy. Schon von weitem konnte man an der Umgebung erkennen, dass es wahrscheinlich nicht mehr weit ist bis zu dieser Minenstadt. In Coober Pedy leben ca. 3'500 Menschen. Da es im Sommer bis zu 50 °C heiss werden kann und in der Nacht bis unter 0 °C, sind die Behausungen (auf jeden Fall die meisten) unterirdisch gebaut. Unter dem Boden haben sie immer so angenehme 23 °C, brauchen also keine Klimaanlage. Rund herum um die Stadt befindet sich kilometerweit nichts, bis auf die Buddellöcher der Opalsucher. Früher war wahrscheinlich der Ansturm noch viel grösser, heute sind es nur noch einige Grossfirmen und natürlich die Hobbysucher selbst. Wir haben uns auf einem der vielen Campingplätzen einquartiert der ganz normal "oberirdisch" gelegen war. Es gab aber auch Campingplätze unter der Erde, komisch. Das Städtli hat drei unterirdische Kirchen, einige ebenfalls unterirdische Hotels und Restaurants und natürlich kann man an jeder Ecke Opale kaufen. Ebenfalls gibt es für die 3'500 Einwohner etwa 6 Tankstellen, 2-3 Supermarkets, ein Spital und natürlich einige Bottleshops.
Wir haben eine alte Opalmine besucht, welche heute ein Museum ist und das Underground Feeling mal getestet. 
 
Weiter ging die Reise und nach einer nochmaligen Übernachtung irgendwo im Nirgendwo erreichten wir Port Augusta. Die erste "normale" Stadt nach dem Outback. Da dort nichts spannendes war, gings gleich weiter bis nach Gawler, ein Vorrort von Adelaide. Dort verbrachten wir die erste Nacht mit Regen! Einen kurzen Abstecher nach Adelaide haben wir natürliche auch gemacht, hauptsächlich um ein paar wärmere Kleider einzukaufen, es ist schon etwas kühler geworden hier im Süden. Eine weitere Nacht verbrachten wir im schönen Barossa Valley, leider ebenfalls mit Regen und heftigem Wind.
Gestern sind wir über die Adelaide Hills weiter in den Süden gefahren. In den Hills haben wir noch das älteste deutsche Städtlein "Hahndorf" besucht, dies war sehr schön "zwäg gmacht". Da fühlen sich nicht nur Deutsche wohl. :-)
Am Nachmittag sind wir bis nach Salt Creek ,welches an der Küste liegt gefahren. Den ganzen Tag hat es immer ein wenig geregnet. Leider mussten wir uns gestern das erste Mal ein Zimmer mieten, da der Wind einfach zu stark war und wir unser Vorzelt nicht stellen konnten.
Wir hoffen natürlich, dass das eine Ausnahme war. Mal schauen was das Wetter heute vor hat. Geplant wäre in den nächsten Tagen der Küste entlang nach Melbourne zu fahren.