Freitag, 31. Mai 2013

Vom Ganovendorf auf die Partyinsel....


Von Kalibukbuk aus sind wir an den Lake Batur gefahren. Der Taxifahrer chauffierte uns zu einer Unterkunft, welche dann aber nicht ganz so "ahmächelig" war, deshalb wollten wir uns noch etwas umschauen was es denn sonst noch so für Alternativen gäbe. Die zweite Unterkunft schien auf den ersten Blick ganz gut zu sein, direkt am See und die Zimmer waren schon etwas besser. Als wir dabei waren die Personalien anzugeben, bemerkten wir, dass der Taxifahrer immer noch draussen stand und uns nicht aus den Augen liess. Erst jetzt realisierten wir, dass alle Personen um uns herum irgendwie ein bisschen wie Mafioso aussahen... weit und breit keine Frau in Sicht. Komisch dachten wir, er hat uns ja von sich aus hierher gebracht und meinte es sei eine gute Wahl (dazu muss man sagen, dass dieses Dorf nicht im Reiseführer angegeben ist, deshalb waren hier keine anderen Touris und die Unterkünfte begrenzt). Die Typen wurden auf einmal ziemlich fordernd und wollten uns gleich eine Wandertour, einen Guide und natürlich auch den Taxifahrer für den nächsten Tag andrehen. Wir fragten nochmals beim Taxifahrer nach, ob wir denn an diesem Ort wirklich gut aufgehoben sind, daraufhin meinte er natürlich es sei eine gute Unterkunft, allerdings stand auch die ganze Truppe um uns herum. In einem unbeobachteten Moment flüsterte er uns jedoch zu, wir sollen sehr vorsichtig sein hier.... was auch immer er meinte, wir waren ziemlich verunsichert und haben ihn daraufhin gebeten, uns am nächsten Morgen wieder hier abzuholen. Naja, so schlimm wars dann doch nicht, sie wollten uns einfach nur alles mögliche andrehen und uns das Geld aus den Taschen ziehen. Wir sind ja schon mit dem Ziel hierhergekommen, den heiligen Vulkan zum Sonnenaufgang zu besteigen, allerdings wurde dieser Wunsch durch das Wetter und die sehr unsympathischen Mafiosos auf Eis gelegt. Am nächsten Morgen kam wieder irgend so ein komischer Typ und meinte unser Fahrer sei krank und er sei unser Ersatz. Jaja, dass kennen wir ja schon. Natürlich haben wir gleich unseren Fahrer angerufen um nachzufragen, dieser meinte er sei auf dem Weg, es klappe alles wie abgemacht. Wütent verschwand der andere wieder zu seiner Truppe, sie diskutierten eine Weile, griffen zum Handy, faselten etwas hinein und hielten es mir wieder hin. Wieder war unser netter Fahrer dran und erklärte mir irgend etwas von einer Krankheit welche er schon gestern hatte und leider doch nicht kommen könne. Der arme Mann klang ziemlich verängstigt.  Nun hatten wir keine andere Wahl und stiegen in das eher weniger schöne Auto der Mafiabande ein. Glücklicherweise erreichten wir einige Stunden später, nach einer holprigen Fahrt, Tirta Gangga. Das war ein abgekartetes Spiel, die haben dem armen Taxifahrer ziemlich die Hölle heiss gemacht, ihr Dorf, ihre Regeln, wie es in Asien halt so läuft. Auch in Bali gibt es Ganoven....
 
In Tirta Gangga besuchten wir den königlichen Wasserpalast, oder was von ihm übrig blieb. Das Wetter hat sich nicht geändert und es regnete einfach ab dem Mittag wie gewohnt. Von Tirta Gangga aus fuhren wir nach Padang Bay, ein kleines Hafenstädtchen mit viel Charme. Per Boot sind wir am nächsten Morgen weitergereist nach Gili Trawangan, eine der berühmten Inseln vor der Küste Lomboks.....
 
 

Fischer auf dem Lake Batur
 
 
balinesischer Kiosk
 
in Tirta Gangga
 
in Tirta Gangga
 
in Tirta Gangga
 
Reisfelder Tirta Gangga
 
Reisfelder Tirta Gangga
 
unsere Unterkunft in Tirta Gangga
 

Donnerstag, 30. Mai 2013

Fotos Bali

 
In Sanur
 
 
In Sanur
 
 
Monkey Forest Ubud
 
 
Monkey Forest Ubud
 
 
Monkey Forest Ubud
 
 
Rice Fields Ubud
 
 
Rice Fields Ubud
 
 
Opfergaben für Götter
 
 
 
auf dem Weg nach Munduk
 
 
auf dem Weg nach Munduk
 

 
Pura Ulun Danu Tempel am Lake Beratan
 
 
Umzug beim Tempel
 
 
In Munduk Village
 
 
Wasserfall...
 
 
Umgebung Munduk
 
 
zweiter Wasserfall
 
 
Munduk
 
 

Sonntag, 26. Mai 2013

Sanur - Ubud - Munduk - Kalibukbuk

In Sanur haben wir zwei schöne Strandtage verbracht und natürlich unseren Besuch in vollen Zügen genossen. Danach sind wir alle zusammen weitergereist nach Ubud. Das Städtchen liegt im Inselinneren und ist noch bekannter und beliebter seit der Film "Eat.Pray.Love." hier gedreht wurde. Wir haben einen Spaziergang durch den Monkey Forest gemacht und zum Abendessen auch Christine wieder getroffen. Da Ubud umgeben von Reisfeldern ist haben wir natürlich eine kleine Wanderung durch die Felder gemacht und am Abend einen Yoga Meditationskurs besucht, letzteres war auch mal eine neue Erfahrung...
Adrian und Manuela sind dann bereits wieder etwas näher an den Flughafen gereist. Leider sind die Zwei nun schon wieder zu Hause in der kalten Schweiz und treffen morgen wieder auf den Arbeitsalltag.

Mänä und Adrian, es isch sooo schön sit dir da gsi! Merci vielmal fürä Bsuech!

Vorgestern sind wir weiter nördlich gereist, in die nebligen Berge nach Munduk. Unterwegs haben wir die Schönheit Balis genossen und einen Tempel besucht. Munduk ist ein super Ausgangspunkt für Trekkingtouren, leider hat das Wetter nicht so wirklich mitgespielt, denn es regnete immer ab dem Mittag. Ein Tag später als wir, ist auch Chirgä in Munduk eingefahren. Wir werden nun die nächste Zeit zusammen reisen. Zwei kurze Wanderungen hat es trotz Regen gegeben, jedoch sind wir heute weitergefahren, auf der Suche nach Sonne. Wir sind nun in Kalibukbuk, an der Nordküste der Insel und auch hier regnet es bis jetzt...

(Fotos folgen, Internet ist viiieeel zu langsam um hochzuladen...)

 

Sonntag, 19. Mai 2013

Surprise, Surprise....

Heute war ein super Tag. Wir sind von Kuta nach Sanur umgesiedelt und haben einen Zwischenstopp am Flughafen eingelegt. Das wir Besuch bekommen werden haben wir bereits herausgefunden, nur das WER wollten uns Nina und Patrick nicht verraten. Mit voller Vorfreude warteten wir darauf wer wohl aus der Ankunftshalle spaziert. Da waren sie endlich, unsere Vermutung hat sich bestätigt, Adrian und Manuela sind da!
Wir haben uns sooo gefreut Bruderherz Adrian und Manuela in die Arme schliessen zu dürfen. :-)
Nun haben wir einige Tage zusammen und werden diese in vollen Zügen geniessen!

 

Samstag, 18. Mai 2013

regnerische Tage und Besuch von zu Hause...

Schon wieder sind einige Tage vergangen...
Wir haben unterdessen Guest House gewechselt und sind nun mitten im turbulenten Kuta einquartiert. Der Strand ist absolut übersät mit Surfern aus aller Welt. Nina und Patrick haben sich ebenfalls ein Brett gemietet und uns vordemonstriert wie es denn funktionieren würde. Leider hat es immer ein bisschen geregnet, deshalb beschränkte sich unser Besuch am Meer auf einen Nachmittag.
Am 16. Mai erwarteten wir mit grosser Vorfreude Christine Hari am Flughafen (Chrigel und Patrick konnten leider nicht mitkommen, da sie krank das Bett hüteten...).
Gestern machten wir einen Ausflug an den südlichen Zipfel Balis auf die Bukit-Halbinsel. Chrigel hatte seinen Chäfer bei Nina abgeschüfelet, deshalb blieben diesmal Nina und Patrick zu Hause.
Wir haben die Zeit mir Chrigä sehr genossen. Leider trennten sich unsere Wege heute schon, sie ist weitergereist nach Ubud. Morgen reisen auch wir weiter, die nächste Destination ist Sanur. Danach geht's auch für uns landeinwärts und wir hoffen, Chrigä dann irgendwo wieder zu treffen.







 

Montag, 13. Mai 2013

BALI

Gestern Abend sind wir in Bali gelandet. Der Fahrer von unserem Guest House hat  uns am Flughafen erwartet und auf direktem Weg zu unserer Unterkunft chauffiert (Fränzi, nomal Merci vielmal für ds organisierä, Wayan's Guest House isch top!)
Heute hat es leider den ganzen Nachmittag geregnet, deswegen verbrachten wir die Zeit mit Jassen und nicht wie gewünscht im Meer. Morgen erkunden wir mal die Umgebung per Roller. Wir freuen uns schon auf den 16.5.13, wenn wir dann Chrigä Hari am Flughafen empfangen können! :-)

Samstag, 11. Mai 2013

Kuala Lumpur

Nun hatten wir zwei Tage Zeit für Sightseeing. Wir haben ein 24-Stunden Ticket gekauft für den Hopp on - Hopp off Bus und sind kreuz und quer durch die Stadt gefahren. Die Stadt ist verhältnismässig klein (1.5 mio. Einwohner) und sehr modern. Ein Hochhaus nach dem anderen. In den Einkaufsstrassen gibts auch hier die typischen schigimigi Markenläden welche nicht für unser Budget bestimmt sind. Auch einen H&M haben wir entdeckt, den ersten in Asien. Die Petronas Twin Towers sowie der grosse Fernsehturm (der 5. höchste der Welt) führten wir uns auch vor die Linse.
Da unser Hostel in Chinatown liegt, fühlen wir uns in dieser modernen Stadt aber trotzdem wie in Asien.
Morgen fliegen wir nach Bali, Indonesien. Von Malaysia haben wir nicht so viel gesehen, aber es hat uns gut gefallen. Hier ist vielleicht alles schon etwas moderner und strukturierter als in Thailand. Die Einwohner sind hauptsächlich (zu 90 %) Moslems, also etwas kopftuchlastiger und nicht ganz so freizügig wie bisher, aber genau so freundlich.

Chinatown
 
Chinatown
 
City-Centre
 
Königspalast
 
Petronas Twin Towers
 
Fernsehturm (Kuala Lumpur Tower)
 
Unser Hostel
Backpackers Travellers INN
 

Donnerstag, 9. Mai 2013

Jungle Walk

Unzählige Wandertouren wurden angeboten in den Cameron Highlands. Wir haben uns dann aber für die Variante "selbst sind die Männer und Frauen" entschieden und uns eine eigene Karte zugelegt. Damit ausgerüstet sind wir losmarschiert. Den Weg haben wir schnell gefunden, jedoch mussten wir feststellen, dass wahrscheinlich seit längerer Zeit kein Mensch mehr die selbe Idee hatte wie wir. Der Weg war kaum sichtbar und die Witze welche wir darüber machten eine Machete mitzunehmen sahen wir plötzlich aus einem neuen Blickwinkel. Der Aufstieg (zum Vergleich: Bönigberg auf direktem Wege zum Grat) war eine grosse Herausforderung (hauptsächlich für Mirjam und Nina) für unsere nicht mehr vorhandene Kondition/Kraft. Wir haben es aber zum Glück geschafft. Als wir das Berglein bezwungen hatten, fing es  natürlich an zu regnen. Unser Plan mit Abwarten bis der Regen sich legt, ging leider nicht auf. Also wanderten wir (Nina rutsche zwischenzeitlich) auf einer anderen Route wieder talwärts. Bis auf die Unterhosen nass, erreichten wir irgendwann wieder die Zivilisation.
Eigentlich wollten wir in den darauf folgenden Tagen noch andere Wanderungen unternehmen, aber der Regen hatte Dauereinsatz. Dies veranlasste uns, das angenehme Klima der Highlands vorzeitig zu verlassen. Per Bus haben wir heute unser letztes Etappenziel in Malaysia erreicht und sitzen nun in Kuala Lumpur (allerdings glaubten wir dies erst als wir die Stadt erreichten, denn der Busfahrer war anscheinend seines Lebens müde und raste halsbrecherisch durch die kurvenreiche, enge Strasse).








 

Montag, 6. Mai 2013

via Georgetown in die Cameron Highlands...

Mit etwas Verspätung sind wir vor zwei Tagen in Georgetown gestrandet... Die Stadt liegt auf der Insel Penang, welche durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist.
Wieder einmal konnten wir abends auf die mühsame Suche nach einem Bett gehen, die Suche hat sich jedoch gelohnt, wir haben das wahrscheinlich beste Hostel der Stadt gefunden, fast wie zu Hause...
Die Erkundungstour am darauf folgenden Tag war eher deprimierend, unsere Vorstellungen und die Realität fanden leider keine Übereinstimmung. Grosse Sehenswürdigkeiten gabs nicht bis auf einige Kirchen, Moscheen und Tempel. Deshalb sind wir schon heute weitergereist und sitzen nun in einem neuen Hostel auf 1100 m.ü.M. in den Cameron Highlands. Die langen Hosen und der Pulli waren schnell ausgepackt, aber gegen die kühle Brise haben wir momentan überhaupt nichts einzuwenden nach den schweisstreibenden letzten Tagen/Wochen.
Morgen wollen wir die Wanderwelt hier auschecken und einer der vielen Trails abwandern.

 

Donnerstag, 2. Mai 2013

Langkawi, Malaysia

Das Land des Lächelns haben wir verlassen. Zu unserem Glück haben die Malayen unsere Pässe ohne zu meckern gestempelt. Nun sind wir auf der schönen Insel Langkawi.
Unsere Unterkunft hier ist etwas heruntergekommen, leider bemerkten wir dies erst als wir schon eingecheckt hatten. Die Mängel fanden sich schleichend wie z.B. eine defekte Toilettenspülung, undichte Fenster (gestern hat es stark geregnet...) und Händewaschen wird hier anscheinend überbewertet, ein Brünneli gibt's nicht. Nebst einigen Aussteigern sind wir hier die einzigen Gäste. Macht nichts, der Besitzer ist handwerklich begabt, auch spät abends, und die Leute hier sind freundlich.
Heute haben wir das Waterworld besucht. Fische, Pelikane,  Pinguine, Schildkröten, Papageien und auch Herr Nilsson haben wir getroffen jedoch ohne Pipi Langstrumpf.

Morgen ist Strand- und Organisationstag. Dann geht's auch bald weiter, haben ja nicht ewig Zeit in Malaysia, nächstes Ziel: Georgetown...


klein aber fein, Herr Nilsson...