Von Iloilo aus sind wir mit dem Bus nach Caticlan gefahren (wir waren ziemlich froh Iloilo schnell wieder verlassen zu können... ). In Caticlan am Hafen kamen wir uns vor wie an einem internationalen Flughafen. Gepäck wurde gescannt und für jeden "Seich" mussten wir irgendeine Gebühr bezahlen und dass alles nur für auf eine so kleine Insel zu gelangen. Aber Boracay ist halt nicht nur irgendeine kleine Insel wie wir feststellten, Boracay ist DIE Insel der Philippinen. Dort angekommen haben wir uns erst einmal auf Zimmersuche begeben. Der Strand auf welchen sich alles konzentriert (namens White Beach, 3,5 km lang) ist von A-Z mit Hotels, Restaurants und Souvenirläden überhäuft. Die ersten beiden Unterkünfte welche unserem alltäglichen Budget entsprachen haben wir nach der Besichtigung Hals über Kopf wieder verlassen (die zweite Unterkunft hat ganz auf Fenster und Türen verzichtet...). Uns wurde schnell klar, dass wir nun wieder auf einer sehr touristischen Insel gelandet sind und die Preise etwa doppelt so hoch sind wie sonst.
Für die erste Nacht haben wir im Tree House eingecheckt, aber dieses haben wir am nächsten Morgen wieder verlassen da alles etwas sehr schmudelig war und unser französischer Zimmernachbar mit welchem wir das Bad teilten anscheinend keinen Sinn für Hygiene besass.
Nachdem wir uns etwas umgeschaut haben, fanden wir ein super Bungalow. Es lag zwar nicht direkt am Strand sondern in einer Hintergasse, aber dafür war es ruhig und hat uns für nur einen 5-Liber mehr jeglichen Luxus geboten (Aircon, Pool, eigenes Bad, eigene Veranda und Hängematte :-) ).
Die Touristen waren hauptsächlich asiatischer Herkunft da ja Nebensaison ist. Allerdings haben wir auch sehr viele Klischeetouris (ältere westliche Männer) mit blutjungen Philippinas gesehen. Wir haben uns manchmal darüber amüsiert, manchmal ziemlich gefragt und einige Male wollten wir schon den Jugendschutz anrufen. Natürlich ist dieses Klischee überall in Asien anzutreffen, aber auf den Philippinen war es schon krass. Einige Mädchen waren bestimmt noch keine 15 Jahre alt.
Der Strand an sich wäre wunderschön, aber total überlagert von Leuten welche dir non stopp irgend einen Trip andrehen wollen. Auch die Hitze hat uns nicht häufig an den Strand getrieben (Schatten = 0), Erinnerungen an Mandalay wurden wach. :-)
Sobald man die Tourizone - sprich Strandviertel - verliess und Richtung andere Inselseite spazierte, kamen die anderen Seiten von Boracay zum Vorschein. Dort trafen wir auf die Einheimischen Quartiere, die aus einfachen Bambushüttleni bestehen. Grösser könnte der Kontrast auf der Insel nicht sein innert 500 m. Jeden Abend kamen die Obdachlosen Menschen aus ihren Verschlägen hervor und bettelten am belebten Strandweg. Kinder ohne Kleider, total kraftlos und mit aufgeblähten Bäuchen. Ein Anblick welcher uns in der Seele weh tat. Anscheinend wird dies einfach übersehen...
Eine andere Touriattraktion welche sehr gut ankommt (und uns eher zur Weissglut trieb!) war der Stand am Strand, an welchem täglich ein ausgewachsener Tiger, eine Löwin und eine Riesenschlange zum Fotoshooting platziert wurden. Die Tiere bewegten sich kaum und waren jeden Tag total mit Beruhigungsmittel zugedröhnt damit die Touristen sich halb auf die Tiere legen konnten um ein schönes Ferienfoto zu bekommen. Nichts ist unmöglich in Asien...
Wir haben die Zeit hauptsächlich genutzt um zu relaxen. Viele Bücher wurden verschlungen und dazwischen ab und zu eine Abkühlung. Zum zmörgelen haben wir ein Beizli gefunden welches echtes Brot hatte und sogar Emmi-Joghurt importiert aus der Schweiz. :-)
Am letzten Tag hat es geregnet wie aus Kübeln und innert kürzester Zeit standen die Strassen total unter Wasser.
Da es uns ein bisschen wiederstanden hat nochmals drei Tage im Bus zu verbringen um zurück nach Cebu City zu gelangen, entschieden wir uns kurzerhand für das Flugzeug. Und ihr werdet es uns vielleicht nicht glauben, aber für den Transport vom Hotel zum Hafen, Bootsfahrt nach Caticlan und danach Bustransfer in das 75 km entfernte Kalibo zum Flughafen, inklusive Flug nach Cebu haben wir gerade mal Fr. 45.- pro Person bezahlt... und das Flugzeug ist geflogen... und wir sind heil angekommen in Cebu! Auch das ist Asien...
Boracay ist eine schöne Insel und bietet alles was das Herz begehrt. Wir haben die Zeit genossen und es war ein super Ausklang für unseren Philippinen-Trip.
Nun sitzen wir wieder in Cebu City in der selben Pension wie schon vor drei Wochen. Morgen fliegen wir via Singapur zurück nach Bali - schon etwas wehmütig, denn schon bald trennen sich unsere Reisewege.
Für die erste Nacht haben wir im Tree House eingecheckt, aber dieses haben wir am nächsten Morgen wieder verlassen da alles etwas sehr schmudelig war und unser französischer Zimmernachbar mit welchem wir das Bad teilten anscheinend keinen Sinn für Hygiene besass.
Nachdem wir uns etwas umgeschaut haben, fanden wir ein super Bungalow. Es lag zwar nicht direkt am Strand sondern in einer Hintergasse, aber dafür war es ruhig und hat uns für nur einen 5-Liber mehr jeglichen Luxus geboten (Aircon, Pool, eigenes Bad, eigene Veranda und Hängematte :-) ).
Die Touristen waren hauptsächlich asiatischer Herkunft da ja Nebensaison ist. Allerdings haben wir auch sehr viele Klischeetouris (ältere westliche Männer) mit blutjungen Philippinas gesehen. Wir haben uns manchmal darüber amüsiert, manchmal ziemlich gefragt und einige Male wollten wir schon den Jugendschutz anrufen. Natürlich ist dieses Klischee überall in Asien anzutreffen, aber auf den Philippinen war es schon krass. Einige Mädchen waren bestimmt noch keine 15 Jahre alt.
Der Strand an sich wäre wunderschön, aber total überlagert von Leuten welche dir non stopp irgend einen Trip andrehen wollen. Auch die Hitze hat uns nicht häufig an den Strand getrieben (Schatten = 0), Erinnerungen an Mandalay wurden wach. :-)
Sobald man die Tourizone - sprich Strandviertel - verliess und Richtung andere Inselseite spazierte, kamen die anderen Seiten von Boracay zum Vorschein. Dort trafen wir auf die Einheimischen Quartiere, die aus einfachen Bambushüttleni bestehen. Grösser könnte der Kontrast auf der Insel nicht sein innert 500 m. Jeden Abend kamen die Obdachlosen Menschen aus ihren Verschlägen hervor und bettelten am belebten Strandweg. Kinder ohne Kleider, total kraftlos und mit aufgeblähten Bäuchen. Ein Anblick welcher uns in der Seele weh tat. Anscheinend wird dies einfach übersehen...
Eine andere Touriattraktion welche sehr gut ankommt (und uns eher zur Weissglut trieb!) war der Stand am Strand, an welchem täglich ein ausgewachsener Tiger, eine Löwin und eine Riesenschlange zum Fotoshooting platziert wurden. Die Tiere bewegten sich kaum und waren jeden Tag total mit Beruhigungsmittel zugedröhnt damit die Touristen sich halb auf die Tiere legen konnten um ein schönes Ferienfoto zu bekommen. Nichts ist unmöglich in Asien...
Wir haben die Zeit hauptsächlich genutzt um zu relaxen. Viele Bücher wurden verschlungen und dazwischen ab und zu eine Abkühlung. Zum zmörgelen haben wir ein Beizli gefunden welches echtes Brot hatte und sogar Emmi-Joghurt importiert aus der Schweiz. :-)
Am letzten Tag hat es geregnet wie aus Kübeln und innert kürzester Zeit standen die Strassen total unter Wasser.
Da es uns ein bisschen wiederstanden hat nochmals drei Tage im Bus zu verbringen um zurück nach Cebu City zu gelangen, entschieden wir uns kurzerhand für das Flugzeug. Und ihr werdet es uns vielleicht nicht glauben, aber für den Transport vom Hotel zum Hafen, Bootsfahrt nach Caticlan und danach Bustransfer in das 75 km entfernte Kalibo zum Flughafen, inklusive Flug nach Cebu haben wir gerade mal Fr. 45.- pro Person bezahlt... und das Flugzeug ist geflogen... und wir sind heil angekommen in Cebu! Auch das ist Asien...
Boracay ist eine schöne Insel und bietet alles was das Herz begehrt. Wir haben die Zeit genossen und es war ein super Ausklang für unseren Philippinen-Trip.
Nun sitzen wir wieder in Cebu City in der selben Pension wie schon vor drei Wochen. Morgen fliegen wir via Singapur zurück nach Bali - schon etwas wehmütig, denn schon bald trennen sich unsere Reisewege.