Mittwoch, 7. August 2013

from Alice Springs to Adelaide...

Die ca. 1'500 km hätten wir mittlerweilen auch hinter uns gebracht. Viel sehenswertes gab es nicht auf dieser Strecke, Outback halt. Nach zwei Tagen fahren erreichten wir Coober Pedy. Schon von weitem konnte man an der Umgebung erkennen, dass es wahrscheinlich nicht mehr weit ist bis zu dieser Minenstadt. In Coober Pedy leben ca. 3'500 Menschen. Da es im Sommer bis zu 50 °C heiss werden kann und in der Nacht bis unter 0 °C, sind die Behausungen (auf jeden Fall die meisten) unterirdisch gebaut. Unter dem Boden haben sie immer so angenehme 23 °C, brauchen also keine Klimaanlage. Rund herum um die Stadt befindet sich kilometerweit nichts, bis auf die Buddellöcher der Opalsucher. Früher war wahrscheinlich der Ansturm noch viel grösser, heute sind es nur noch einige Grossfirmen und natürlich die Hobbysucher selbst. Wir haben uns auf einem der vielen Campingplätzen einquartiert der ganz normal "oberirdisch" gelegen war. Es gab aber auch Campingplätze unter der Erde, komisch. Das Städtli hat drei unterirdische Kirchen, einige ebenfalls unterirdische Hotels und Restaurants und natürlich kann man an jeder Ecke Opale kaufen. Ebenfalls gibt es für die 3'500 Einwohner etwa 6 Tankstellen, 2-3 Supermarkets, ein Spital und natürlich einige Bottleshops.
Wir haben eine alte Opalmine besucht, welche heute ein Museum ist und das Underground Feeling mal getestet. 
 
Weiter ging die Reise und nach einer nochmaligen Übernachtung irgendwo im Nirgendwo erreichten wir Port Augusta. Die erste "normale" Stadt nach dem Outback. Da dort nichts spannendes war, gings gleich weiter bis nach Gawler, ein Vorrort von Adelaide. Dort verbrachten wir die erste Nacht mit Regen! Einen kurzen Abstecher nach Adelaide haben wir natürliche auch gemacht, hauptsächlich um ein paar wärmere Kleider einzukaufen, es ist schon etwas kühler geworden hier im Süden. Eine weitere Nacht verbrachten wir im schönen Barossa Valley, leider ebenfalls mit Regen und heftigem Wind.
Gestern sind wir über die Adelaide Hills weiter in den Süden gefahren. In den Hills haben wir noch das älteste deutsche Städtlein "Hahndorf" besucht, dies war sehr schön "zwäg gmacht". Da fühlen sich nicht nur Deutsche wohl. :-)
Am Nachmittag sind wir bis nach Salt Creek ,welches an der Küste liegt gefahren. Den ganzen Tag hat es immer ein wenig geregnet. Leider mussten wir uns gestern das erste Mal ein Zimmer mieten, da der Wind einfach zu stark war und wir unser Vorzelt nicht stellen konnten.
Wir hoffen natürlich, dass das eine Ausnahme war. Mal schauen was das Wetter heute vor hat. Geplant wäre in den nächsten Tagen der Küste entlang nach Melbourne zu fahren.

 








 
 

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