Unser erster Wandertag hat super gestartet, bis in die Hälfte der Tagesroute marschierten wir talaufwärts, danach folgten nur noch Treppen bis Banthanti.
2. Tag: Banthanti-Ghorepani (Poon Hill) (6 Std.)
Der Weg bis Ghorepani führte hauptsächlich durch den Wald. In Ghorepani liessen wir den grossen Rucksack im Guest House und wanderten am Nachmittag hinauf auf den Poon Hill. Phänomenale Aussicht!
3. Tag: Ghorepani-Tatopani (6 1/2 Std.)
Die Nacht in Ghorepani war eisig kalt! Nachdem zusammengepackt war, marschierten wir los talabwärts Richtung Tatopani.
In Ghorepani war das einzige Guest House in welchem wir nicht die einzigen Gäste waren, nebst uns logierten noch einige Koreaner und eine Kanadierin, welche aber alle in die andere Richtung wanderten.
Anstrengend war dieser Tag nicht, was eine Wohltat war nach den vorgängigen 2 Tagen, jedoch wurde es mit der Zeit etwas schmerzhaft in den Knien da wir den ganzen Tag vom Pass hinunter ins Tal liefen. Wir fanden eine gute Unterkunft mit warmen, fliessendem Wasser!
4. Tag: Tatopani- Lete (8 1/2 Std.)
Am Vormittag kamen wir gut voran, die Gegend war etwas einseitig, aber die Sonne schien und wir waren bester Laune. Gegen Mitte Nachmittag hätten wir eigentlich planmässig in Ghasa eintreffen sollen, von wo aus wir dann noch 90 min. Weg bis nach Kalapani vor uns gehabt hätten. Aber dieses Ghasa kam und kam einfach nicht, als wir dieses Kaff endlich erreichten, waren wir schon ziemlich müde, liefen aber weiter damit wir unser Tagesziel erreichen. Leider stimmte unser Weg und der auf der Karte eingezeichnete Weg nicht miteinander überein, und wir hatten keine Ahnung mehr wo wir eigentlich sind. Langsam wurde es dunkel und immer noch kein Dorf in Sicht. Mit der Stirnlampe an unserer Seite waren wir wenschon nicht ganz lichtlos, aber die Nerven waren schon etwas strapaziert. Endlich kam ein Dorf und eine Nepalesin bot uns ein Zimmer an. Es war nicht gerade luxuriös, ein Holzbett, kaputte Toilette und kaltes Wasser, aber wir waren glücklich doch nicht draussen erfrieren zu müssen.
Am nächsten Morgen, als es wieder hell war, merkten wir, dass wir nur ein Dorf vor Kalapani gelandet sind, in Lete.
5. Tag: Lete-Marpha (7 1/2 Std.)
Zum Glück ging die Welt nicht unter!
Nach dieser unbequemen Nacht trotteten wir etwas gstabig los. Kurz nach Kalapani erreichten wir das Mustangtal. Es windete stark wie wir es noch nie erlebt hatten, aber die Gegend war wunderschön zum wandern. Haben uns kurz mal verlaufen, aber die Nepalesen war sehr freundlich und zeigten uns den richtigen Weg. In Marpha hatten wir ein super Guest House, wiedereinmal warm duschen und gut schlafen.
6. Tag: Marpha-Kingar (7 1/2 Std.)
Heute führte unsere Weg durch Jomsom weiter Richtung Muktinath. Den Weg den wir eigentlich gehen wollten, gabs leider nur auf der Karte, also wanderten wir wieder einmal durch die Berge ohne zu wissen wo wir uns eigentlich befinden. Wir traffen dann gegen Abend in Kingar ein, dies war wieder ein Begriff, da dieses Dorf in der Karte verzeichnet war. Die Unterkunft war etwas gewöhnungsbedürftig, es gab kein fliessendes Wasser und keine Toilette, "just go outside, anywhere around the house"....
7. Tag: Kingar-Jhargkot-Muktinath (3 Std.) WEIHNACHTEN
Eine halbe Stunde nach Kingar erreichten wir Jhargkot, suchten eine neue Unterkunft uns liessen den grossen Rucksack zurück. Nun mussten wir nur noch hinauf wandern nach Muktinath, unser eigentliches Ziel. Muktinath ist ein berühmter Pilgerort für Buddhisten und Hinduisten, hier kommen sie zusammen um zu beten. Wir waren die einzigen Westler hieroben, dass schien jedoch niemanden zu stören.
8. Tag: Jhargkot-Jomsom (4 1/2 Std.)
Das war wohl die kälteste Weihnachten die wir erlebt haben auf 3550 m.ü.M. Nun freuten wir uns wieder etwas bergabwärts zu wandern Richtung Jomsom. Der starke Wind begleitet uns bis nach Jomsom zurück, wir waren absolut kaputt als wir ankamen. Da wir nun ein Tag zu früh zurück in Jomson waren und dieses Dorf nicht gerade viel zu bieten hatten, versuchten wir den Flug nach Pokhara um einen Tag vorzuverschieben und waren zum Glück erfolgreich. Unser Guest House war wieder einmal super, gutes Essen, eine angenehme Dusche und einigermassen bequemen Betten. Der letzte Abend in den Bergen genossen wir in vollen Zügen.
9. Tag: Jomsom-Pokhara
Pünktlich waren wir im Flugplatzgebäude eingetroffen, es herrschte Chaos. Wir wussten nicht genau wann unser kleines Flugi starten würde, also warteten wir. Nachdem wir nochmals Flughafentaxen bezahlt haben, wurde unser Gepäck entgegengenommen und wir erhielten einen Pseudoboardingpass. Gegen 08.30 Uhr landete das Flugi und wir wurden gebeten uns bereitzustellen. Mit Einsteigen war jedoch noch nichts, die zwei Flugpiloten nahmen zuerst in einer Seelenruhe ihr Frühstück an der Sonne ein.....Naja, als fertiggegessen war, durften wir mit einigen Nepalesen einsteigen und es ging los. Es war ein etwas mulmiges Gefühl, aber alles klappte tip top. Einige Zeit später erreichten wir sicher den Flugplatz in Pokhara.
Für uns war dieser Trek ein schönes Abenteuer und wir erholen uns nun einige Tage hier in Pokhara und geniessen den Luxus (Toilette, warmes Wasser, ect.).
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