Sonntag, 17. März 2013

Doi Mae Salong - Mae Sai - Chiang Rai

Nachdem wir früh morgens Fang verlassen haben fuhren wir weiter durch die Berge bis nach Doi Mae Salong. Das Dorf erstreckt sich über den Rücken des Berges. Man hat eher das Gefühl in China zu sein als in Thailand.... haben den dort angebauten Tee getestet und fein chinesisch z'Mittag gegessen. Auf dem Weg Richtung nördlichster Zipfel von Thailand besuchten wir noch einige kleine Bergdörfer. Abends erreichten wir Mae Sai. Von dieser Stadt geht eine Brücke hinüber nach Tachileik, Myanmar. Haben also schon etwas burmesische Luft geschnuppert. Wir haben dort in einem schäbigen Hostel übernachtet und waren schon wieder früh auf den Beinen. Die Hauptstrasse war jedoch noch blockiert da hunderte Bettelmönche angereist sind und von der ganzen Stadt beschenkt wurden. Also ein riesiger Umzug.
Weiter gings nach Sop Ruak, das offizielle goldene Dreieck von Thailand, Laos und Myanmar. Dort war wieder der absolute Touristenauflauf. Haben natürlich die obligaten Fotos gemacht und noch ein Opiummuseum besucht.
Über Mae Chan erreichten wir abends Chiang Rai. Sebastian hat das Auto abgegeben und wird morgen weiter nach Laos reisen. Nun sind wir wieder zu zweit was auch schön ist!
Wir erkunden noch etwas Chiang Rai und reisen dann übermorgen schon wieder Richtung Bangkok, erstmals bis Lampang.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 14. März 2013

Mae Hong Son - Pai - Fang

Das nächste Etappenziel war Mae Hong Son. Leider haben wir uns mit der Zeitberechnung schon am ersten Tag etwas vertan, die Strassen sind extrem kurvig und steil und das kleine Auto hat einfach keine Kraft den Berg hoch, also wir wurden regelmässig überholt...
Mae Hong Song erreichten wir am Nachmittag. So beeindruckend wie es im Reiseführer beschrieben ist wars aber nicht und leider ist die Sicht um diese Jahreszeit schlecht. Viel Zeit hatten wir auch nicht, der Weg nach Pai lag noch vor uns. Abends erreichten wir dieses kleine Hippidorf. Eigentlich hätte Sebastian das Auto am 14.03. in Chiang Rai abgeben müssen, aber da es einfach praktisch ist hier im Norden hat er nun um drei Tage verlängert. Also werden wir weiterhin etwas luxuriöser reisen. 
Pai haben wir besichtigt und auf dem Weg nach Fang einige Wasserfälle und Hot Springs besucht.In Fang stellten wir fest, dass wir wohl die einzigen Touris sind welche hier übernachten. Kein einziger haben wir angetroffen welcher auch nur etwas Englisch spricht. Alles ist in Thaisprache ausgeschildert. Haben dann halt in einem Restaurant in jeden einzelnen Topf geschaut in der Küche und so unsere Bestellung irgendwie verständlich gemacht. Mit Fleisch war schon schwieriger, sehr undefinierbar. Christian hat zwar probiert, aber es schmeckte ihm nicht wirklich und schien auch nicht irgend etwas bei uns gängiges zu sein.
Übrigens haben wir von Mae Hong Son aus 762 Kurven zurückgelegt!:-)

 
 
 

Doi Inthanon

Per Sawngthaew (Sammeltaxi) sind wir von Chiang Mai nach Chom Thong gefahren. Unterkunft haben wir dort nicht angetroffen, deshalb gings halt schon direkt hoch in die Berge. Wir übernachteten in einer kleinen Hütte im Nationalpark. Da momentan Nebensaison ist, sind hier überhaupt keine Touris weit und breit... bis auf einen, Sebastian aus Deutschland. Er hat uns angeboten mit ihm weiterzureisen da er ein Mietauto hat und noch genügend Platz. Natürlich haben wir dieses Angebot liebend gern angenommen, da wir in dieselbe Richtung wollten wie er, gings am nächsten Morgen dann los. Den ganzen Tag sind wir in diesem riesigen Nationalpark rumgedüst und gewandert. Wir haben einige schöne Plätze erkundet, wieder einmal Natur pur nach den vielen Städten!
Gegen Abend erreichten wir Mae Sariang, eine kleine Provinzstadt. Überhaupt nicht touristisch, ein Bett zum schlafen haben wir gefunden und ein feines Pad Thai inklusive kühlem Chang Bier konnten wir auch auftreiben, also alles perfekt!

 
 
 
 
 
 
 
 

Sonntag, 10. März 2013

Chiang Mai

Per Nachtbus gings von Bangkok direkt nach Chiang Mai (Visum für Myanmar haben wir mittlerweilen im Sack). Wir sind nun zwei Tage kreuz und quer durch die Stadt "gschuehnet", die Stadt ist übersichtlich und fast an jeder Ecke ist ein Tempel zum besichtigen. Das Essen hier ist fantastisch, überall kleine Strassenstände mit allem möglichen zur Auswahl...
Heute gehts schon weiter Richtung Doi Inthanon Nationalpark ...


 
 
 
 
 

Donnerstag, 7. März 2013

Bangkok, Thailand

So, also wir sind gut in Bangkok angekommen. Haben mittlerweile auch ein günstiges Hostel gefunden gleich bei der Khao San Road...hier wimmelt es nur so von Touris! Es kommt uns vor wie in den "Ferien" gegenüber Indien, alles so sauber, relaxt und ruhig. Haben uns schon eine traditionelle Thai Massage gegönnt, das war herrlich!
Momentan sitzen wir fest hier bis mindestens morgen Abend da unsere Pässe noch auf der Botschaft von Myanmar liegen und auf einen Visumeintrag warten (damit wir wenn Nina und Patrick da sind keine Zeit verschwenden müssen)...danach wollen wir ab in den Norden Richtung Chiang Mai in die Berge, wiedermal etwas für die Fitness tun. Mal schauen wies wird, momentan kämpfen wir doch noch etwas mit der Hitze und vor allem der hohen Luftfeuchtigkeit...

Montag, 4. März 2013

Bye bye India

Die letzten Tage verbrachten wir in Delhi, haben etwas die Stadt erkundet und uns erholt....Delhi ist riesig und hat viel zu bieten.

Die Zeit vergeht schnell und wir sind schon am Ende unserer Indienreise. Es hat uns gut gefallen, manchmal mehr, manchmal weniger. Wir haben viele gute Erfahrungen gemacht hier, Neues kennen gelernt und viele interessante Menschen getroffen.

Morgen werden wir nach Thailand fliegen. Mal schauen was uns dort erwartet.... wir freuen uns schon jetzt am 26.03. Nina und Patrick am Flughafen in Bangkok zu empfangen!!

 

Samstag, 2. März 2013

Varanasi

Von Delhi aus gings per Zug für einen kurzen Besuch noch in die andere Richtung nach Varanasi, die älteste heiligste Stadt Indiens. Die Reise dorthin war jedoch schon etwas anstrengend.... Da wir per Rikscha sehr gut durch den Verkehr in Delhi bis zum Bahnhof östlich der Stadt kamen, waren wir zwei Stunden zu früh dort. Kein Problem dachten wir, was sind schon zwei Stunden. In der Wartehalle eingetroffen stand unser Zug schon ausgeschrieben, leider mit drei Stunden Verspätung. Also warteten wir fünf Stunden. Gegen 23.00 Uhr kam er dann doch noch und wir konnten endlich unsere Plätze einnehmen und schlafen. Mit der Verspätung eingerechnet sollte der Zug am nächsten Morgen gegen 09.00 Uhr in Varanasi ankommen, dem war nicht so. Ja mit ein zwei Stunden mehr hätten wir ja kein Problem gehabt, aber der Zug kam um genau 15.00 Uhr in Varanasi (also eigentlich an einem Bahnhof ausserhalb) an. Per Rikscha gings ins 20 km entfernte Varanasi. Zum Glück fanden wir nach ewigem herumirren unser Hostel. Alle 12 Jahre findet die Kumbh Mela statt, eines der heiligsten Feste Indiens wo Millionen von Indern hinpilgern, genau dieses Fest findet momentan in Varanasi statt....wussten wir also nicht. Die kleinen Gässchen waren vollgestopft mit Indern, man musste sich richtig durchkämpfen von unserem Hostel runter zum Fluss Ganges. Also angenehm ist dies nicht unbedingt. Wir machten dann eine Bootstour auf dem Ganges und konnten so dem Rummel etwas entkommen.
Die Leute baden im heiligen Fluss, trinken das Wasser und an den Ghats finden täglich Verbrennungen statt. Diejenigen welche nicht verbrannt werden, werden mit einem Stein befestigt und im Fluss versenkt, alles heilige Rituale, für uns etwas makaber. Wir sind an diesen Ghats vorbeigeschiffelt und haben die vielen Toten gesehen welche warten bis ein Feuer frei wird. Die Asche wird später auch im Wasser verstreut.

Die Altstadt ist wirklich schön, mit all diesen uralten Gebäuden und den tausenden Tempeln, da hat sich die lange Zugfahrt doch gelohnt. Nach vier Tagen gings dann schon zurück und wir erreichten New Delhi heute morgen pünktlich.