Vor einigen Tagen haben wir einen Roller gemietet und sind nach Tolfa gefahren um ein Tierspital zu besuchen. Mitten in der Wüste wurde diese super Einrichtung vor einigen Jahren durch eine Engländerin ins Leben gerufen. Hier in Indien wimmelt es von Strassenhunden und es ist das Land mit der höchsten Tollwutrate weltweit (viele Menschen sterben hier daran!)
Hunde mit Tollwutsymptomen werden eingefangen und bleiben ca.14 Tage zur Überwachung, falls sie wirklich Tollwut haben, überleben sie diese Zeit meistens nicht, anderenfalls werden sie geimpft, kastriert und wieder zurück auf die Strasse gebracht.
Dies ist die beste Möglichkeit die sie hier in Indien haben...
Viele der Hunde sind gelähmt, die meisten sind Opfer des Strassenverkehrs geworden, werden hier so gut es geht operiert und zusammengeflickt und verbringen dann den Rest des Lebens in dieser Einrichtung, den auf der Strasse hätten sie keine Chance mehr. Auch indische Familien können ihre Tiere vorbeibringen und kostenlos behandeln lassen, denn die meisten hätten diese finanzielle Möglichkeit nicht und der Verlust von Nutztieren kann auch die Existenz vieler Familien auf dem Land gefährden.
Ja wir haben da viel schönes aber auch viel weniger schönes gesehen, die Realität halt. Viele dieser Tiere würde man in der Schweiz "himmeln", dies ist hier nicht ganz so einfach den im Hinduismus ist dies verboten. Für uns nicht wirklich nachvollziehbar, aber andere Länder, andere Sitten. Auf jeden Fall helfen sie durch Impfaktionen und Kastrationen die Menge der Strassenhunde und der Tollwut etwas zu verkleinern.
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