Samstag, 20. April 2013

Grund zum Feiern...

Wir verweilen zur Zeit immer noch in Ao Nang und geniessen das Nichtstun.
Gestern hatte Patrick Geburtstag, ein Grund zum Feiern. Den Tag verbrachten wir gemütlich an einem nicht von Thaifamilien überfüllten Strand (momentan ist nämlich Holiday-Season in Thailand!). Nach einem gediegenen Abendessen beim Italiener gings dann weiter ins Cabaret. Die Show der hübschen Thaifrauen, also der hübschen Ladyboys, war ganz amüsant. Danach wars höchste Zeit für einen Drink oder zwei... :-) Somit haben wir auch das Nachtleben in Ao Nang ausgetestet. Heute gings gemütlich zu und her, haben ein bisschen die Weiterreise geplant und das wars dann auch schon. Soweit, so gut...




 

Montag, 15. April 2013

Ao Nang - Krabi

Per Flugi gings von Mandalay zurück nach Bangkok. Auch dort wurde in der ganzen Stadt Neujahr gefeiert und wir wurden schon wieder mit viel Wasser begrüsst. Wir haben zum Glück am selben Tag noch einen Nachtbus ergattert und sind direkt in den Süden, genauer gesagt nach Krabi gedüst.
Ein bisschen ausserhalb des Rummels haben wir ein gemütliches Bungalow gefunden und werden nun hier einige Tage das Meer geniessen. Das Wetter ist super und die Temperaturen viel angenehmer als zuvor in Myanmar, herrlich...

 

Samstag, 13. April 2013

zu guter Letzt - Mandalay

Heute hat das Wasserfest auch hier in Mandalay begonnen. Auf der Suche nach einem Taxi, welches uns zur U-Bein-Brücke bringt, fielen wir dem Wasser zum Opfer. Wir Langnasen waren eines der beliebtesten Ziele... Nachdem wir auf der 1.2 km langen Brücke zum anderen Flussufer und zurück geschlendert sind, waren wir wieder tip top trocken. Doch die kleinen härzigen Burmesenkinder hatten ihre Kessel und Wasserpistolen schon wieder bereit, eine ungewollte zweite Erfrischung.

Wir haben unsere Reisepläne etwas abgeändert und werden Myanmar morgen den Rücken zu kehren. Irgendwie kommt es uns vor, als wären wir entweder einige Jahre zu früh, oder einfach zu spät hier. Die gesamte Infrastruktur ist zwar vorhanden da im 1996 das "Year of Visit Myanmar" war, für welches sich das Land aufgemotzt hatte. Leider wurde seither wahrscheinlich alles ein bisschen vernachlässigt. Die Angaben unserer Reiseführer (Neuauflagen 2012) wurden anscheinend seit Jahren nicht mehr aktualisiert oder überprüft.
Wir haben für jede Unterkunft mindestens 25 CHF bezahlt (wenig in der Schweiz, sehr viel in Asien für Backpacker) wovon ein grosser Teil wahrscheinlich in die Taschen des Staates floss und auch was wir über diverse Entstehungen von Gebäuden oder Strassen ect. erfahren habe ist eher unmenschlich. Die Bevölkerung ist zwar sehr freundlich, das Land wunderschön aber halt auch sehr geprägt durch die jahrelange Isolation.
Von Mandalay aus wollten wir eigentlich noch in die Berge um die eine oder andere Trekkingtour zu unternehmen, aber bei Höchsttemperaturen von 43 °C ist die Motivation irgendwie verflogen... 

 
 
 
gesichtet: Moritz macht Urlaub in Mandalay
(das burmesische Futter scheint ihm nicht zu bekommen, er hat zu seiner alten Form zurück gefunden ;-) )
 

 







 

Donnerstag, 11. April 2013

Inle-Lake

Die Busfahrt zum Inle-See war einiges komfortabler als die Letzte! Früher als erwartet (morgens um 02:30 Uhr) wurden wir aus dem Schlaf gerissen und so zusagen ausgesetzt. Da um diese Uhrzeit natürlich kein Hotel geöffnet war, blieb uns nichts anderes übrig, als vor verschlossener Türe bis um 06.00 Uhr auszuharren.
Frisch und erfreut über die etwas kühleren Temperaturen machten wir uns auf Entdeckungstour (natürlich wie immer mit Drahtesel). Am zweiten Tag waren wir schon früh auf den Beinen, noch etwas verschlafen tukerleten  wir per Boot über den See. Nach Marktbesuch, Weberei, Tempel und noch einige andere Handicraft-Vorführungen genossen wir auf einem der schwimmenden Häuser ein feines Fried Rice. Der Tag verging wie im Flug...
Leider war es von Nyaungshwe (das Dörfli nördlich des Inle-Sees) aus nicht möglich ein Busticket zu bekommen. Da momentan Wasserfestival ist im ganzen Land (also immer irgendwo ein Bisschen), machen die Busfahrer für 8 Tage einfach so blau.... Pech für uns. Deshalb haben wir ein Auto inklusive Fahrer gechartert und sind heute mit einem super Off-Road Exportauto mit 400'000 km (blöderweise ohne Aircon) in das eigentlich 9 Std. entfernte Mandalay, welches wir nach 7 Std. erreichten, chauffiert worden. Hier sind wir leider schon wieder auf eine gigantische Hitze gestossen, also schön ist anders...
Die Stadt ist staubig, Verkehr inklusive Abgaswolken ohne Ende, stinkig und bis jetzt nicht so der Hit.


 
 
 
 

 

Mittwoch, 10. April 2013

Bagan und seine Tempel

Die Hauptattraktion von Bagan sind die Tempel. Ungefähr 4000 buddhistische Tempel, die meisten davon jedoch nur noch Ruinen, stehen in der Umgebung herum. Wir haben wieder einmal einen Drahtesel gemietet und die Landschaft erkundet (das war eine schweisstreibende Angelegenheit).
Bis auf den Fluss und die Tempel gibt's hier nicht viel zu sehen, es scheint alles wie ausgestorben zu sein. Die meiste Zeit halten wir Siesta da es mit 38 °C im Schatten einfach viel zu heiss ist.
Heute fahren wir per Nachtbus zum Inle-See.

(Konnte den Blog nicht früher hochladen, WIFI ist halt nicht wie zu Hause!)

 
 
 
 
 

Samstag, 6. April 2013

Reise nach Bagan

Pyay war nicht sooo wahnsinnig spektakulär wie unsere Reiseführer (Stefan Loose und Lonely Planet) behaupteten! Diverse Hostels und Restaurants existieren seit Jahren nicht mehr, die Essenssuche war eine Herausforderung und dann wurde auch noch Nina ein wenig krank (vielleicht war das wartende kalte Spiegelei doch nicht so der Hit???).
Die wenigen Touris die wir antrafen (keine), bestätigen wohl die nicht vorhandene Attraktivität dieser Provinzstadt.
Nun dann, uns blieb keine andere Alternative als den Localbus zu nehmen um nach Bagan zu gelangen.
Als wir am Busbahnhof ankamen, sah der Bus doch nicht ganz wie erwartet aus… der gesamte Fussboden wurde mit Säcken (Kokosnüsse und Reis) überfüllt, so dass die Beine leider keinen Platz mehr fanden und wir unseren gesamten Körper auf maximal 1/3 m3 quetschen mussten. Die Klimaanlage (geöffnetes oder nicht vorhandenes Fenster) war heiss und staubig. Nach einigen Halts (unter anderem um einen gesamten Hausrat oder ein Motorrad einzuladen) erreichten wir nach ca. 12 Stunden morgens um 05.00 Uhr Bagan.
Da wir die einzigen waren, welche in Bagan ausstiegen, war es doch nicht so taktisch überlegt von den Burmesen, unsere Rucksäcke zuunterst zu deponieren. Grösstes Hindernis war das Bettgestell... tja, nicht unser Problem. Glücklich sich nicht weitere Verletzungen zugezogen zu haben, ausser ein paar schmerzenden Glieder und steifem Nacken, nahmen wir mit nicht so gut gelungenem Kaffe in den nächsten Plastikstühlen Platz.

Die Unterkunft welche wir dem Reiseführer entnahmen existierte auch hier leider nicht mehr, haben aber trotzdem eine annehmbare Alternative gefunden und erst einmal richtig geschlafen.

Fortsetzung folgt…

 
 
 


 

 

 

Dienstag, 2. April 2013

Yangon, Myanmar

Vorgestern sind wir von der Insel wieder abgereist. Nach mühsamen Stunden im Bus(Nina hatte den Ehrensitzplatz bei der tropfenden Klimaanlage) erreichten wir Bangkok. Christian und Nina haben sich noch schnell die Haare schneiden lassen, das Ergebnis ist doch gar nicht mal so schlimm.

Gestern plünderten wir noch die Bankautomaten leer, da es hiess man könne in Myanmar nur sehr schwer an Geld kommen.
Mit vielen Dollarscheinen im Gepäck sind wir also nach Myanmar geflogen. Der Flug war kurz und angenehm, kaum in der Luft, schon wieder gelandet.
Wir hatten kein Hotel reserviert, deshalb hiess es erstmals auf die Suche gehen. Da es heisser war als wir dachten (soooo heiss war es nicht einmal in Bangkok....) war dies etwas mühsam. Wir hatten jedoch Glück und das dritte Guesthouse hat uns aufgenommen.
Yangon kommt uns vor wie eine Mischung zwischen Thailand und Indien. Ja es hat schon einige Röcklischlicher unterwegs hier....
Heute fahren wir schon einen Teil Richtung Norden bis nach Pyay. Wir hoffen auf eine kühle Brise und etwas hügelige Landschaft...